Verstappen ätzt gegen Alonsos Seitenprojekte

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Max Verstappen ist kein Freund von Projekten neben der Formel 1. An Fahrten in Le Mans oder beim Indy 500 denkt er noch lange nicht.

"Vielleicht, wenn ich alt und langsam bin", sagt der 20-Jährige gegenüber "Auto Week" und schickt auch einen unmissverständlichen Seitenhieb auf Fernando Alonso mit: "Dinge außerhalb der Formel 1 zu machen ist etwas, was hauptsächlich Fahrer machen, die nicht gewinnen."

Alonso fuhr das Indy 500 2017 mit und will den US-Klassiker in Zukunft auch gewinnen, den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans holte er sich mit Toyota in diesem Jahr. Damit würde er die "Triple Crown", zu der auch ein Sieg beim Grand Prix von Monaco gehört, vervollständigen.

Lewis Hamilton etwa sei in einer ganz anderen Position: "Wenn man das beste Auto im Feld hat, kann jeder damit gewinnen. Jeder Fahrer hätte in den letzten vier Jahren mit einem Mercedes gewinnen können. Jeder weiß das. Deswegen geht Lewis Hamilton nicht weg und macht andere Dinge, weil er nicht muss", so Verstappen.

"Ich bin in der gleichen Position. Ich kann Rennen gewinnen, daher habe ich keinerlei Motivation, in Le Mans, bei den Indy-Cars oder sonstwo zu fahren", so der Red-Bull-Pilot.

"Mein Vater hatte dieses Problem auch. Er war in der Formel 1, aber gewann nichts. Da kommt einfach ein Moment, wo deine Motivation verschwindet. Das tötet dich innerlich ein bisschen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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