Entscheidung um Ricciardo rückt näher

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Die Wahrscheinlichkeit, dass Daniel Ricciardo auch künftig für Red Bull Racing in der Formel 1 fährt, steigt.

"Es sieht immer mehr danach aus, dass ich bleibe, aber es wurde immer noch kein Stift auf das Papier gesetzt und wir versuchen, ein paar letzte Dinge zu klären", verrät der Australier am Rande des Grand Prix in Silverstone (ab 15:10 Uhr im LIVE-Ticker).

Ernsthaft in Betracht für einen Wechsel dürften wohl nur Mercedes und Ferrari gekommen sein. Da auch ein neuer Deal zwischen den Sternen und Lewis Hamilton längst fällig ist und mit Valtteri Bottas der "Zweier" ebenso im Team bleiben dürfte, werden die Optionen knapper. Bei Ferrari wiederrum ist die Zukunft von Kimi Räikkönen unklar, hier tut sich aber mit Sauber-Pilot und Ferrari-Junior Charles Leclerc eine zukunftsträchtige und günstige Option auf.

Ricciardo dürfte mit einem Platz bei Mercedes spekuliert haben, seine Zukunftsentscheidung also eng mit jener von Hamilton verknüpft sein.

"Nicht jede Tür hat sich geschlossen, aber es sieht mehr und mehr danach aus, als würden die anderen Teams bei ihren Fahrer-Aufgeboten bleiben. Man kann zwischen den Zeilen lesen, dass die beiden (Mercedes und Ferrari, Anm.) neben Red Bull die attraktivsten Optionen sind. Wenn es dort keine Möglichkeiten gibt, wird es schwer, mich davon zu überzeugen, dass es eine bessere Möglichkeit als Red Bull gibt", gibt der 29-jährige Australier unumwunden zu.

Ein konkretes und lukratives Angebot soll auch von McLaren vorliegen, das sei aber sportlich nicht attraktiv. Einziges Argument für einen solchen Wechsel wäre der klare Nummer-1-Status, den es bei einem Top-Team für Ricciardo wohl nicht gäbe. "Nicht, dass ich das nicht will. Aber ich brauche es nicht", sagt er diesbezüglich.

Überhaupt kein Thema dürfte Ricciardo bei Mercedes nicht gewesen sein. "Daniel war bei jedem Team ein Thema. Weil er nicht nur ein Sonnyboy mit guter Persönlichkeit ist, sondern auch schnell Auto fährt", antwortet Toto Wolff auf die entsprechende Frage im "ORF".

Textquelle: © LAOLA1.at

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