Renault wollte Daniel Ricciardo verpflichten

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Bevor Renault sich die Dienste von Carlos Sainz für die kommende Saison gesichert hat, wollten die Franzosen bei Red Bull Racing zuschlagen.

Helmut Marko, Motorsportberater von Red Bull, bestätigt bei "Sky", dass Renault Daniel Ricciardo verpflichten wollte. So soll es bereits zu einem Gespräch zwischen dem Werksteam und dem Australier gekommen sein.

Der 74-Jährige glaubt aber nicht, dass Ricciardo einen Wechsel ernsthaft in Erwägung gezogen hätte: "Ich glaube, Renault hat da seine Zukunfts-Perspektiven etwas zu optimistisch dargestellt und Ricciardo hat sich das angehört. Aber wenn wir im Schnitt fast zwei Sekunden schneller sind - warum sollte er da wechseln? Das macht doch keinen Sinn."

Marko witzelt: "Jetzt hat er seinen Traum aufgegeben"

Ricciardo selbst war, angesprochen auf das Gerücht, zu Scherzen aufgelegt. "Das überrascht mich nicht. Ich sehe gut aus und bin schnell", sagte er. Bei Red Bull verfügt er noch über einen Vertrag bis Ende 2018.

Helmut Marko kann sich einen Wechsel nicht vorstellen: "Träumen kann man. Wir haben ihm aber jetzt mal die Abstände zu Hülkenberg angegeben und jetzt hat er seinen Traum aufgegeben."

Nachsatz: "Ricciardo und Red Bull - das passt so gut zusammen. Was er nach 2018 braucht, ist ein weltmeisterfähiges Paket. Und wir bemühen uns, das zu schnüren."


Textquelle: © LAOLA1.at

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