(Fast) ganz in Weiß: Der #Haas VF-22 ohne #Uralkali-Branding auf der Strecke.#F1 #Formel1 #F1Testingpic.twitter.com/yl6Dg3lIrI
— Stefan Ehlen (@stefan_ehlen) February 25, 2022
Haas entfernt Russen-Branding vom Auto
Auch in der Formel 1 sind die sichtbaren Zeichen der russischen Invasion in die Ukraine angekommen, wenn auch noch keine Entscheidung über die Austragung des diesjährigen Grand Prix von Russland gefallen ist.
Haas entfernt am dritten und letzten Testtag in Barcelona alle Schriftzüge von Hauptsponsor "Uralkali" vom neuen Fahrzeug - genau wie die Farben der russischen Nationalflagge, die die Lackierung des Boliden seit letzter Saison dominierte. Stattdessen fahren die US-Amerikaner mit einer reinweißen Lackierung.
Der Schritt wurde zuvor in einer Aussendung angekündigt, in der weitere Kommentare zum Status der Beziehung mit dem Bergbauunternehmen vorerst abgelehnt werden. Wie es mit der Partnerschaft weitergeht, ist damit unklar. Die Pressemeldung wird mit dem alten Teamlogo versehen, in dem Uralkali als Sponsor nicht vorkommt.
Nikita Mazepin, der russische Fahrer des Teams neben Mick Schumacher, absolviert die Vormittags-Session wie geplant. Teamchef Günther Steiner und er werden entgegen der ursprünglichen Pläne keinen Pressetermin abhalten.