Ferrari-Strafe für Regelverstoß beim Saisonfinale

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Die Formel-1-Saison 2019 ging in Abu Dhabi unfreiwillig in die Verlängerung.

Fast vier Stunden nach Ende des letzten Saisonrennens stand das Ergebnis endgültig fest. Grund dafür war eine Untersuchung gegen Ferrari. Schon vor Rennstart kam der Verdacht auf, dass die Scuderia mehr Benzin in das Auto von Charles Leclerc eingefüllt hat, als vorab bei der FIA angegeben.

Ein klarer Regelverstoß, wie die Sportkommissare nach stundenlangen Anhörungen und Beratungen entschieden. "Zwischen den Angaben des Teams für Auto Nummer 16 und den Messungen des Technischen Beauftragten gab es einen Unterschied von 4,88 Kilogramm. Daher waren die Angaben des Teams nicht präzise und stellen somit einen Verstoß gegen die Technische Richtlinie [TD/014-19] dar", heißt es in der Urteilsbegründung.

Ferrari wurde deshalb zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verdonnert. Leclerc selbst wird verschont und darf seinen dritten Platz behalten (Rennergebnis).

Ein turbulentes Ende, das irgendwie zur gesamten Saison von Ferrari passt. "Wir hatten nicht das Jahr, das wir uns erhofft hatten. Punkt. Die Gründe sind klar, die Lehren, die wir daraus ziehen, ebenfalls. Jetzt liegt es an uns, sie zu beherzigen", sagt Sebastian Vettel.

Vettel: "Muss besser werden!"

Der Deutsche spart nicht mit Selbstkritik: "Wir müssen als Team stärker werden und ich als Einzelperson muss besser sein. Es war kein großartiges Jahr für mich. Ich bin der Erste, der sich mit meiner Leistung beschäftigt. Und wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich, dass ich besser sein kann."

Leclerc zieht hingegen zufrieden Bilanz, er hat gleich in seinem ersten Jahr bei der Scuderia Teamkollege Vettel den Rang abgelaufen.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Jahr. Ich habe enorm viel von Seb gelernt. Es war super", sagt Leclerc. "Für mich ist ein Traum wahr geworden mit Ferrari in der Formel 1 zu sein. Jetzt muss ich arbeiten und besser werden und will ihnen die Ergebnisse liefern, die sie verdient haben."

Das sieht auch Vettel so: "Hoffentlich haben wir 2020 ein stärkeres Paket, damit wir mit Mercedes und Red Bull um die Spitze kämpfen können."

Textquelle: © LAOLA1.at

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