Vettel: "Es ist immer wieder Verstappen"

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Ein Wochenende zum Vergessen für Sebastian Vettel: Nach verpatztem Qualifying ist der Deutsche auch im Rennen der große Verlierer.

Nach gutem Beginn bringt er sich selbst mit einem aggressiven Manöver gegen Max Verstappen um die Früchte seiner Arbeit. Im Kampf um Platz drei berühren sich die Konkurrenten, Vettel dreht sich und fällt ans Ende des Feldes zurück. Letztlich reicht es nur zu Rang 6.

Die Schuldfrage ist für Vettel dann recht schnell geklärt - die liege klar bei Verstappen. Und er betont: "Es ist immer wieder ein Problem bei ihm."

Der Zwischenfall im Video:

Vettel: "Er hat mir die Türe zugemacht"

"Ich wollte vorbei, aber ich war nicht verzweifelt", meint der Ferrari-Star danach. "Die Lücke war da, ich hatte die Innenseite. Sonst hätte ich es nicht gemacht. Er hat sich verteidigt, aber die Innenbahn hat mir gehört. In dem Moment, als er begriffen hat, dass jemand nahe dran oder neben ihm ist, hat er - meiner Meinung nach - die Tür zugemacht, als er es nicht hätte tun sollen."

Es sei normal, dass es bei Manövern mal eng werde: "Aber man lässt sich Raum. In dieser Szene konnte ich nirgends mehr hin. Und da haben wir uns berührt."

Anders die Sicht von Max Verstappen: "Da kannst du nicht überholen", ist für den Niederländer klar. "Ich hatte ihm Platz gelassen. Doch er bekam Untersteuern und fuhr in mein Auto. Sehr schade."

Darum griff Vettel an dieser Stelle an

Vettel verteidigt seinen Angriff und schildert, warum er das Manöver startete: "Ich bin gut aus der Spitzkehre gekommen und habe das rote Licht bei ihm blinken gesehen." Dieses zeigt an, dass die MGU-K keine Leistung an die Kurbelwelle abgibt, der Fahrer damit 163 PS verliert. Damit sollen hinterfahrende Piloten gewarnt werden.

Für Vettel war es ein Signal zum Angriff. "Ich wusste, dass ich dadurch massiv Meter gutmachen kann. Gleichzeitig habe ich mir in dieser Runde extra Batterie."

"Immer wieder ein Problem bei Verstappen"

Das es die Stewards als Rennunfall gewertet haben, versteht der Deutsche nicht. Noch weniger, dass ihn zahlreiche Experten als Schuldigen sehen. "Das ist schön vor dem TV, da sieht es immer ein bisschen anders aus. Die Lücke war da, wenn ich da nicht reinfahre, kann ich auch auf dem Sofa sitzen oder Experte werden."

Und dann legt er nochmals gegen Verstappen nach: "Ich habe mit anderen Autos gekämpft und hatte keine Probleme. Es ist immer wieder ein Problem bei ihm. Auch bei Kimi hält er dagegen, wo er nicht mehr dagegen halten sollte."

Und letztlich meint er zu seinem Dreher: "Es ist vielleicht nicht ganz okay, dass Max weiterfahren konnte. Es ist nicht verdient, dass ich derjenige bin, der sich gedreht hat..."


Vettels Funkspruch nach dem Rennen an seine Box:


Textquelle: © LAOLA1.at

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