F1: Motor-Entwicklung ab 2022 gestoppt

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Die Motorenentwicklung in der Formel 1 ist mit 2022 gestoppt, das wurde bei einem Treffen der Formel-1-Kommission beschlossen.

Red Bull Racing war daran interessiert, den für 2023 geplanten Entwicklungsstopp um ein Jahr vorzuziehen, da Motorenhersteller Honda mit Jahresende sein Engagement in der Formel 1 beenden wird. So kann der österreichische Rennstall das Motorenprogramm für die kommenden Jahre kostengünstiger übernehmen.

Darüberhinaus besteht Einigkeit, was das Motorenregulativ ab 2025 betrifft. Die Antriebsstränge sollen umweltfreundlicher und relevanter für die Automobil-Industrie werden. Weiters sollen die Motoren kraftvoller sein und auf nachhaltigen Kraftstoff zurückgreifen. Außerdem soll eine signifikante Kostenreduktion vonstattengehen, sowie ein Regulativ geschaffen werden, das die Attraktivät der Formel 1 für neue Motorenhersteller erhöht.

"Breite Unterstützung für Sprint-Rennen"

Die Formel 1, deren zehn Teams und die FIA haben sich für die Einführung eines neuen Qualifiying-Formats in Form von Sprint-Rennen ausgesprochen. Dieses soll bei "ausgewählten" Grand Prix zum Einsatz kommen. Das kürzere Sprint-Rennen soll die Startformation für das Rennen am Sonntag festlegen.

"Alle Teams erkennen die große Wichtigkeit, mit neuen und innovatien Wegen ein für Fans noch aufregenderes Rennwochen sicherzustellen", so eine gemeinsame Stellungnahme von Formel 1 und FIA. Die Idee der "Reverse-Grid-Races", wo die gestürzte Fahrer-WM-Tabelle die Startaufstellung bestimmt, ist hingegen vom Tisch.

Portugal-Rennen soll über die Bühne gehen

Die Formel 1 soll auch in diesem Jahr wieder in Portugal Station machen. Wie die Motorsport-Königsklasse mitteilt, soll dort auf dem bisher freien Kalenderplatz am 2. Mai gefahren werden. "Die endgültige Vereinbarung ist noch unter dem Vorbehalt eines Vertrages mit dem Veranstalter", heißt es.

Nach mehreren Rennabsagen im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie hatte Portugal auf dem Autodromo Internacional do Algarve in Portimao Ende Oktober 2020 ein Comeback in der Motorsport-Königsklasse gegeben. In dieser Saison ist ein Rekordkalender mit 23 WM-Rennen geplant. Der erste Grand Prix soll am 28. März in Bahrain stattfinden.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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