Ex-Teamchef Horner enthüllt: Red Bull wollte Alonso verpflichten
Beim Rennstall soll es Überlegungen zur Fahrer-Paarung Max Verstappen und Fernando Alonso gegeben haben. Das Umfeld des Niederländers soll den Deal aber geblockt haben.
Bei Red Bull Racing hätte es in der Saison 2025 offenbar zu einer besonderen Fahrerpaarung kommen können: Max Verstappen und Fernando Alonso.
Wie Ex-Teamchef Christian Horner nun enthüllt, war der Spanier sein Wunschkandidat als Ersatz für Sergio Pérez.
In seiner neuen Autobiografie "Drive", die am 22. Oktober erscheint, berichtet der Brite von seinen damaligen Überlegungen. Das enthüllt das niederländische Medium "NU.nl". "Sergio Perez war im Vergleich zu den vergangenen Jahren nicht wiederzuerkennen. Ich beschloss, nach einem möglichen Ersatz zu suchen“, schreibt Horner.
Helmut Marko blockte ab
Alonso soll einem Wechsel zu Red Bull durchaus aufgeschlossen gegenübergestanden sein. "Während des Großen Preises von Japan sagte mir Fernando sogar, dass er in der folgenden Saison sehr gerne an der Seite von Max fahren würde", enthüllt Horner über ein Gespräch im Jahr 2024.
Doch offenbar stieß der Plan auf Widerstand aus Verstappens Umfeld. "Anschließend machte Helmut (Marko, Anm.), offenbar im Namen von Verstappens Management, deutlich, dass sie von dieser Idee nicht begeistert waren", berichtet Horner.
Lawson ersetzte Perez
Damit zerschlug sich die Möglichkeit, die beiden Weltmeister bei Red Bull zu vereinen.
Ob die Ablehnung tatsächlich aus Verstappens Umfeld kam, bleibt allerdings offen. Horner selbst macht den Niederländer ausdrücklich nicht für das Scheitern der Pläne verantwortlich.
Die Entscheidung fiel schlussendlich auf Liam Lawson, der von den Racing Bulls zu Red Bull Racing aufstieg. Der Neuseeländer wurde allerdings nach nur zwei Rennen von Yuki Tsunoda ersetzt.