Marko: "Da noch weiter zu investieren, macht keinen Sinn"
Marko wehrt sich, dass es dabei um eine "Lex Red Bull" gehe. "Wir haben einen Kostendeckel. Wir diskutieren über eine Einschränkung und Reduzierung bei den Fahrergehältern. Nur bei den Motoren soll weiter alles offen bleiben. Noch dazu, dass die Tendenz ganz klar dahin geht, dass das neue Motorenreglement auf 2025 vorgezogen wird. Dieser Motor war leider ein derartiger Kostentreiber. Jetzt da noch weiter zu investieren, macht keinen Sinn", betont der Steirer mit Blick auf die seit 2014 eingesetzten V6-Turbo-Hybrid-Triebwerke.
Marko hofft daher, dass die Motorenhersteller Mercedes, Ferrari und Renault dem Plan eines Entwicklungsstopps zustimmen. "Für die Formel 1 ist es eine ganz klare Vernunft-Entscheidung."
Sollte dieser "Engine Freeze" aber abgelehnt werden, dann droht der Motorsport-Königsklasse eine Zerreißprobe. "Das würde bedeuten, dass Red Bull seine Formel-1-Situation drastisch überdenken muss", versichert Marko, dass es keinen Plan B für die beiden Mateschitz-Teams gebe. "Das ist keine Erpressung. Aus reinen Vernunft- und Kostengründen ist ein Engine Freeze der einzige Weg mit diesen unglückseligen Triebwerken."