Bitteres Heimrennen für Verstappen: "Zu früh aufs Gas gegangen"
Ausgerechnet vor der "Orange Army" endete das Rennen für Verstappen nach nur wenigen Sekunden. Tückische Bedingungen bestraften einen seiner wenigen Fahrfehler.
Es war eine ganz große Party, aber ohne "Happy End" für seine "Army".
Über 230.000 niederländische Fans sorgten beim wohl letzten Heimrennen des großen Red Bull-Stars für eine hervorragende Atmosphäre über das gesamte Wochenende.
Regenschauer als kurze Hoffnung
Natürlich war die Stimmung kurz vor dem Rennstart am Höhepunkt. Obwohl Max Verstappen den GP nur von P7 in Angriff nahm, wurde die Hoffnung auf eine Aufholjagd etwa eine halbe Stunde vor dem Rennstart genährt.
Plötzlich setzte nämlich ein Regenschauer ein und sorgte bei einigen Fans des Lokalmatadors für gute Stimmung. Denn eines ist den F1-Fans wohl klar: Der beste Regenfahrer ist Verstappen!
Doch nach wenigen Sekunden folgte die Ernüchterung. Der vierfache Champion verlor in der ersten Runde die Kontrolle über seinen Boliden und krachte bei feuchten Bedingungen mit Slicks in der Schlusskurve in die Streckenbegrenzung.
Verstappen nach Crash: "Dachte, jetzt kann ich aufs Gas"
Obwohl auch Gabriel Bortoleto im Audi sich in derselben Kurve drehte und das gesamte Fahrerfeld mit Slicks riskierte, verunfallte lediglich Verstappen.
"Ich wurde einfach überrascht. Es war dort noch ziemlich nass, aber ich sah die trockene Stelle und dachte mir: Jetzt kannst du aufs Gas gehen", so der 28-jährige Niederländer. Zudem plagte er sich auch noch mit Grippe-Symptomen und war gesundheitlich angeschlagen.
So ein "Abschiedsrennen" vor seinen heimischen Fans wünschte sich Verstappen natürlich nicht. Trotzdem bleiben seine drei Heimsiege zwischen 2021 und 2023 in Serie wohl bei seinen Fans am ehesten im Gedächtnis. Zudem dürfen sie sich ja bekannterweise auf weitere vier Jahre mit Verstappen in der Formel 1 freuen.