Ecclestone als F1-Geschäftsführer abgesetzt

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Bernie Ecclestone fungiert ab sofort nicht mehr als Geschäftsführer der Formel 1.

Wie der 86-Jährige gegenüber "auto-motor-sport.de" bestätigt, ist er am Montag von Liberty Media, dem neuen Besitzer der Königsklasse, abgesetzt worden.

"Das ist offiziell. Ich führe die Firma nicht mehr. Meine Position wurde von Chase Carey übernommen", sagt Ecclestone. Am Montagabend bestätigt Liberty Media den Führungswechsel via Presseaussendung.

Damit geht eine 40-jährige Ära in der Formel 1 zu Ende.

Neue Rolle als Ehrenpräsident

Der von Ecclestone angesprochene Carey nimmt nun eine Doppelfunktion ein. Er ist Präsident und Geschäftsführer der neuen F1-Gesellschaft zugleich.

Wegen seiner Verdienste wird Ecclestone dem Sport aber erhalten bleiben. Er ist ab sofort eine Art Ehrenpräsident ("Chairman Emeritus") und wird als Berater zur Verfügung stehen.

"Meine neue Position ist jetzt so ein amerikanischer Ausdruck. Ich führe diesen Titel ohne zu wissen, was er bedeutet", sagt der Brite.

Neo-Boss Carey: "Viele untendeckte Möglichkeiten"

Die Verträge mit den Rennveranstaltern und den TV-Anstalten werden damit künftig nicht mehr von Ecclestone, sondern von den neuen Eigentümern ausverhandelt. Er wird auch nicht mehr Bindeglied zwischen Rechteinhabern, der FIA und den Teams sein.

"Wir freuen uns, den Erwerb der Formel 1 abgeschlossen zu haben und Chase als CEO präsentieren zu können. Es gibt eine große Möglichkeit, diesen Sport zu entwickeln und wir vertrauen Chase mit seiner Erfahrung, dass er die richtige Person ist, um das zu schaffen. Ich will Bernie Ecclestone für seinen gewaltigen Erfolg im Aufbau dieses weltweiten Sports danken", sagt Greg Maffel, Präsident und CEO von Liberty Media.

"Die Formel 1 hat eine hohes Potenzial und viele unentdeckte Möglichkeiten. Ich habe mir die Ideen der Fans, Teams und der FIA, Promoter und Sponsoren angehört. Wir werden mit allen Partnern daran arbeiten, den Sport in neue Dimensionen zu führen und wir freuen uns darauf, diese Pläne zu präsentieren", sagt Carey.

Brawn im neuen Führungsteam

Der Plan von Liberty ist es, mit einem neuen Führungsteam die Aufgaben Ecclestones auf mehreren Schultern zu verteilen. Eine gewichtige Rolle dabei wird der frühere Ferrari-Technikdirektor und Mercedes-Teamchef Ross Brawn spielen.

"Meine Tage im Büro werden jetzt etwas ruhiger. Vielleicht komme ich auch mal zu einem Grand Prix. Ich habe noch viele Freunde in der Formel 1. Und ich habe noch genug Geld, um mir den Besuch bei einem Rennen leisten zu können", sagt Ecclestone.

Ob er seine Rolle im Weltrat der FIA behält, ist noch offen: "Ich zweifle daran. Da muss ich erst mit Jean Todt darüber sprechen."

Sieht so die Zukunft aus? Der Grafiker Sean Bull hat anhand des neuen technischen Reglements Konzept-Designs für jedes Team erstellt. Den Anfang macht Manor Racing.

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Sauber F1 Team

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Renault Sport F1 Team

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Haas F1 Team

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Scuderia Toro Rosso

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Scuderia Toro Rosso

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McLaren

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McLaren

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Williams Martini Racing

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Force India F1 Team

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Scuderia Ferrari

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Scuderia Ferrari

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Red Bull Racing

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Mercedes AMG F1 Team

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Textquelle: © LAOLA1.at

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