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Argentiniens Außenminister attackiert Lando Norris

Der Weltmeister sprach Franco Colapinto die Formel-1-Tauglichkeit ab und muss sich nun in den sozialen Medien einiges anhören.

Argentiniens Außenminister attackiert Lando Norris Foto: © IMAGO / PsnewZ

Lando Norris wurde von einem völlig übermotivierten Franco Colapinto aus dem Grand Prix von Aserbaidschan geschossen und hatte danach ein hartes Urteil für den Argentinier übrig.

"Es gibt da einige Fahrer, die sollten einfach nicht in der Formel 1 sein", wütete der amtierende Weltmeister und forderte zumindest eine Rennsperre für den Alpine-Piloten.

Eine Aussage, für die sich der McLaren-Fahrer in den sozialen Medien von argentinischen Fans einiges anhören muss. Darunter auch ein durchaus prominenter: Pablo Quirno, Außenminister des südamerikanischen Landes.

"Sicher hat Lando Norris eine Sanktion für den Fahrer gefordert, der Oscar Piastri in Montreal 2025 angerempelt hat. Ach nein, stimmt nicht...", schreibt der Politiker in Anspielung auf die McLaren-Kollision damals, ausgelöst durch Norris.

Alpine-Teamchef sieht "schwache Aktion" von Colapinto

Rückendeckung bekommt der Brite hingegen von einem Mann, der etwas mehr Einfluss auf Colapinto hat: Alpine-Teamchef Flavio Briatore. Immerhin war auch Teamkollege Pierre Gasly unter den Geschädigten.

"Franco hat die volle Verantwortung übernommen, wie es sein sollte. Angesichts der Situation im Rennen und des Neustarts hat er viel zu spät gebremst. Es war eine schwache Aktion für einen Fahrer mit seiner Erfahrung", geht der Italiener mit seinem eigenen Fahrer hart ins Gericht.

Auch team-interne Konsequenzen sind dabei nicht ausgeschlossen: "Ich werde mir Zeit nehmen, darüber nachzudenken, welche Maßnahmen es vielleicht braucht, damit wir daraus lernen und solche Situationen in Zukunft vermeiden können."

Von der Formel 1 kassierte Colapinto bereits eine Strafe, muss das nächste Rennen fünf Startplätze weiter hinten in Angriff nehmen.

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