Alonso: "Das zeigt, wie übel die F1 ist"

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Ein Zwischenfall in der 1. Runde des GP von Japan lässt bei Fernando Alonso die Wogen hochgehen.

Für Ärger sorgt allerdings nicht Lance Stroll, der ihn von der Strecke gedrängt hat. Der Grund für den Frust ist eine Fünf-Sekunden-Strafe, die Alonso von den Stewards aufgebrummt bekommen hat. Die Begründung: Er habe sich, nachdem er abgedrängt wurde, durch abkürzen der folgenden Schikane einen Vorteil gegenüber Stroll verschafft.

"Das zeigt, wie übel die Formel 1 ist", schimpft der Spanier.

Kritik an "Inkonsistenz"

Auf Nachfrage präzisiert er seine Kritik: "Es geht um die Entscheidungen, die Beliebigkeit, die Inkonsistenz."

Im konkreten Fall erhielten beide Fahrer eine Strafe: Stroll für das Abdrängen Alonsos. Der Spanier, weil er danach die Schikane abkürzte, vor Stroll auf die Strecke zurückkam und sich so einen Vorteil verschafft habe.

"Du bremst auf der Außenseite, ein anderer Fahrer sieht dich nicht - er entschuldigt sich dann sogar danach. Du kommst in den Schotter und bekommst eine Strafe. Das ist eine Schande", schüttelt der zweifache Weltmeister nur den Kopf.

Für Stroll gibt es keinen Vorwurf: "Er hat mich nicht gesehen. Wenn er mich sieht und mich in die Wiese drückt, wäre es etwas anderes."

"Erheblichen Vorteil verschafft"

Rennleiter Charlie Whiting verteidigt nach dem Rennen die Stewards: "Obwohl das Auto mit der Nummer 14 [Alonso] von der Strecke abgedrängt wurde, kürzte Auto Nummer 14 danach die Schikane ab und verschaffte sich beim Zurückkehren einen erheblichen Vorteil. Für die Stewards war klar, was Fernando gemacht hat. Er hat die Schikane abgekürzt und ist schnell durchs Kiesbett gefahren und viel weiter vorne auf die Strecke zurückgekommen."

Dadurch habe sich Alonso einen Vorteil verschafft: "Die Stewards waren der Ansicht, dass Stroll ihn abgedrängt hat. Aber er hätte keinen Platz gewinnen dürfen. Deshalb erhielten beide eine Fünf-Sekunden-Strafe."

Whiting verweist dann noch auf einen ähnlichen Vorfall im weiteren Rennverlauf: "Als er es ein zweites Mal gemacht hat, hat er den Platz an Hartley zurückgegeben."

Textquelle: © LAOLA1.at

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