"Renaulution": Aus Renault wird Alpine F1

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"Renaulution" nennt Renault sein Restrukturierungsprogramm, das der neue Vorstandsvorsitzende Luca de Meo am Donnerstag präsentierte.

Die Überraschung dabei war die Präsentation einer elektrischen Neuauflage des legendären Renault 5. Und der erste Blick auf das mögliche Design des A521 für die Formel-1-Saison 2021, in der Alpine statt Renault auftritt und – wie der neue Markenchef und F1-Boss Laurent Rossi betonte – dort regelmäßige Podiumsplätze als Saisonziel für Heimkehrer Fernando Alonso und Esteban Ocon vorgibt.

Mit dem sportaffinen früheren Seat-Chef de Meo und Rossi wird Alpine in der Serienproduktion in einen elektrischen Sportwagenbauer transformiert: So sind ein B-Segment-Kompaktsportler, ein sportlicher Crossover ein Segment höher und schließlich ein elektrischer Nachfolger der A110 in Kooperation mit der Lotus Group geplant. Interessant dabei: Lotus gehört seit 2017 zur chinesischen Geely-Holding (wie auch Volvo), die größter Shareholder von Daimler ist.

Erste Anspielung auf die neue Identität des Alpine F1 Teams

Neben der Feststellung, "die Zukunft von Alpine ist elektrisch", sagte Rossi zur Formel 1: "Rennsport und die Formel 1 sind das Herz unserer Marke." Alpine wird die "technologische Speerspitze" der Renault-Gruppe.

Das erste Design des F1-Boliden für die kommende Saison erläuterte Alpines Designchef Antony Villain so: "Die vorgestellte Lackierung ist die erste Anspielung auf die neue Identität des Alpine F1 Teams. Einige der strukturellen grafischen Elemente werden auf der Rennlackierung bleiben, während sich andere ändern werden. Das überdimensionale Alpine-Logo in einem dreifarbigen Grafiksystem ist das erste klare Symbol für die Identität der Marke im Motorsport. Die Farben Blau, Weiß und Rot beziehen sich auf die Farben der französischen und britischen Flagge, was für uns sehr wichtig ist. Zahlreiche Variationen zu allen Motorsport-Assets werden noch folgen."

Britische Flagge? Na ja, das Auto wird in der Fabrik in Enstone bei Oxford gebaut, wo auch der Teamsitz (seit Übernahme des Vorgängers Benetton) ist.

Noch keine Aufschlüsse gab es zum plötzlichen Abgang von Cyril Abiteboul als F1-Chef, der erst vor wenigen Wochen auch als Alpine-Markenchef vorgestellt worden war. Angesichts des spontanen Ausstiegs des Franzosen darf auf ein Zerwürfnis über künftige Strategien mit der Renault-Vorstandsebene geschlossen werden – und dass die drei Podestplätze am Ende der Covid-Saison 2020 zu spät kamen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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