Nicht das beste Jahr für Auer und Eng
Welcher der drei Österreicher dann mitwirken wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Die Saison 2020 verlief für das Trio jedenfalls durchwachsen, vielleicht mit der Ausnahme von Ferdinand Habsburg, der als einziger Audi-Fahrer in rot-weiß-rot immer wieder mal vorne anklopfen konnte.
Auch für Lucas Auer, der in seinem Comeback-Jahr am Lausitzring sogar einen Sieg feiern konnte, gab es abseits davon nur überschaubare Erfolgserlebnisse.
"Das war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Gegen Ende hatten wir dann leider nicht mehr die Mittel, um an den Erfolg am Lausitzring anknüpfen zu können", bedauert der Tiroler.
BMW spielte hinter Audi zu oft nur die zweite Geige, das bekam auch Philipp Eng zu spüren. "Mit diesem Rennen geht für mich ein sehr charakterbildendes Jahr zu Ende, in dem nicht viel geklappt hat, wenn ich ehrlich bin."
Auch der Salzburger, der 2019 einen Sieg feiern konnte, weiß noch nicht, wie es weitergeht: "Ich habe schon im Qualifying und auch in den letzten Rennrunden versucht, jeden Meter im BMW M4 DTM zu genießen, denn wer weiß, ob und wann ich noch einmal ein so schnelles Rennauto fahren werde. Jetzt bin ich sehr gespannt auf die nächsten Herausforderungen in meiner Karriere. Ich bin noch jung und habe in den kommenden Jahren viel vor."