Nach WM-Eklat: Paredes und Co. dürfen Sperren schneller abbauen
Nach den Tumulten im WM-Finale gegen Spanien gibt es für mehrere argentinische Nationalspieler gute Nachrichten.
Die FIFA kommt dem argentinischen Fußballverband entgegen und lockert die Sanktionen gegen mehrere Beteiligte der Tumulte nach dem WM-Finale gegen Spanien.
Die Sperren von Leandro Paredes, Nahuel Molina, Thiago Almada und Co-Trainer Roberto Ayala dürfen künftig auch in Freundschaftsspielen der "Albiceleste" verbüßt werden und nicht, wie zunächst angenommen, in Pflichtspielen.
Paredes traf es am härtesten
Besonders schwer wurde zunächst Leandro Paredes bestraft. Der 32-jährige Mittelfeldspieler erhielt eine Sperre von zehn Länderspielen sowie eine Geldstrafe von rund 90.000 US-Dollar.
Molina wurde für sieben Partien aus dem Verkehr gezogen, Almada für ein Spiel. Ayala muss drei Begegnungen von der Seitenlinie aus verfolgen.
Da Argentinien in den kommenden Monaten mehrere Testspiele bestreiten wird, könnten die Betroffenen einen Großteil ihrer Sperren nun aber deutlich schneller abbauen als zunächst erwartet.
AFA strebt weitere Milderung an
Der argentinische Verband will die Entscheidung dennoch weiter anfechten. Die AFA wartet nach eigenen Angaben noch auf die schriftliche Begründung der FIFA und behält sich weitere rechtliche Schritte vor.
Die Sanktionen waren nach den tumultartigen Szenen im WM-Endspiel gegen Spanien ausgesprochen worden. Auch der argentinische Verband selbst wurde mit einer Geldstrafe belegt und muss ein Heimspiel vor reduziertem Publikum austragen.