55 Teams kämpfen in Quali um 13 Plätze bei WM 2022

55 Teams kämpfen in Quali um 13 Plätze bei WM 2022 Foto: © GEPA
 

Wenn am Mittwoch die Qualifikationsrunde für die Weltmeisterschaft 2022 beginnt, ist ein spannender Kampf um die begehrten Startplätze für das Turnier im Wüsenstaat Katar garantiert.

55 Nationalverbände der Europäischen Fußball-Union (UEFA) duellieren sich um nur 13 WM-Tickets für den stärksten Fußball-Kontinent.

Für das ÖFB-Team beginnt die WM-Quali am Donnerstag mit dem Spiel in Schottland (20:45 im LIVE-Ticker), schon am Mittwoch starten Europameister Portugal, Titelverteidiger Frankreich, Geheimfavorit Belgien oder die Niederlande.

Die wichtigsten Informationen zum Quali-Modus, den Terminen und wieso der WM-Gastgeber in Europa mitspielt, erhältst du im folgenden Artikel.

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In welchem Modus wird die Qualifikation gespielt?

Ausrutscher darf man sich nicht erlauben, Europa hat nur 13 Plätze zu vergeben. Die 55 Teilnehmer sind in zehn Fünfer- oder Sechsergruppen gelost worden, nur die zehn Gruppensieger sind direkt für Katar qualifiziert. Um die drei verbleibenden Plätze spielen die zehn Gruppenzweiten gemeinsam mit den beiden besten noch nicht qualifizierten Gruppensiegern der Nations League im März 2022 in Play-offs. In diesen spielen in drei Gruppen jeweils vier Teams in Halbfinale und Finale um die Reise nach Katar. Eine Niederlage und man ist raus.

Wann wird gespielt?

Der Länderspiel-Dreierpack in den kommenden Tagen ist der Auftakt von insgesamt vier Zeitfenstern für die Gruppenphase. Nach der EM in diesem Sommer geht es vom 1. bis zum 8. September mit drei Spieltagen weiter, ehe vom 8. bis 12. Oktober und schließlich vom 11. bis 16. November jeweils zwei Spieltage anstehen. Die Play-offs werden vom 24. bis zum 29. März 2022 gespielt. Anpfiff in Katar ist am 21. November, das Finale steigt am 18. Dezember. Im April 2022 findet die WM-Auslosung statt.

Warum spielt der WM-Gastgeber in Europa mit?

Das Team aus Katar ist bei der WM sicher dabei und wurde der Gruppe A mit Portugal, Irland, Serbien, Luxemburg und Aserbaidschan zugeordnet. Der WM-Ausrichter hätte sonst im engen FIFA-Kalender keine adäquate Möglichkeit, gegen gute Konkurrenz Spiele zu bestreiten. Die asiatische Qualifikation macht eine solche Gastrolle nicht möglich. Gewertet werden die Partien aber nicht. Sie haben also keinen Einfluss auf den Ausgang der Qualifikation. Die ersten Partien bestreitet Katar im ungarischen Debrecen, nachdem sie ursprünglich in Wien geplant, aber aufgrund von Corona-Reisebeschränkungen verschoben werden mussten.

(Text wird nach VIDEO fortgesetzt)

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie?

Die Krise hat auch massiven Einfluss auf die Qualifikationsspiele. Bisher wurden UEFA-Angaben zufolge drei Partien in andere Länder verlegt, um den Corona-Einschränkungen zu entgehen. Müssen die Profis bei ihrer Rückkehr zu ihren Clubs in eine behördlich angeordnete Quarantäne, besteht keine Abstellungspflicht. So lässt beispielsweise Borussia Dortmund die Belgier Thorgan Hazard und Thomas Meunier nicht zur Partie im als Virusvariantengebiet klassifizierten Tschechien reisen. Österreich ist einer eklatanten Schwächung im Auswärtsspiel in Schottland gerade noch entgangen. 19 Deutschland-Legionäre sowie Frankreich-Gastarbeiter Adrian Grbic drohten auszufallen, ehe am Freitagabend das deutsche Robert-Koch-Institut Großbritannien von der Liste der Virusvarianten-Gebiete strich und David Alaba und Co. somit die Reise nach Glasgow mitmachen können.

Warum wurde die WM nach Katar vergeben?

Die Entscheidung des damaligen FIFA-Exekutivkomitees gehört zu den kontroversesten in der Geschichte des Weltverbands. Es gibt etliche Theorien, wer wen und insbesondere womit und warum auf diese oder jene Seite gezogen hat. Dazu zählt zum Beispiel ein Abendessen des damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini im Elysee-Palast mit Frankreichs Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy und dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani. Kurz darauf, am 2. Dezember 2010, gewann das Emirat die Vergabe mit 14 zu acht Stimmen gegen die USA. Die Wahl war geheim, etliche der damaligen Exko-Mitglieder sind mittlerweile wegen unterschiedlicher Vergehen gesperrt worden. Das Gremium, dem auch Franz Beckenbauer angehörte, gilt heute als Sinnbild für die Korruptionsskandale der FIFA.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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