Zu lange Länderspielpause? Andi Herzog findet klare Worte
Vier Länderspiele in zweieinhalb Wochen? Für Andreas Herzog ist das zu viel. Der ehemalige ÖFB-Teamspieler übt deutliche Kritik am neuen Format.
Erstmals wurde die Länderspielpause im Herbst in einem längeren Zeitfenster zusammengefasst.
Statt der üblichen zwei Länderspiele im September und Oktober standen diesmal vier Partien innerhalb einer verlängerten Länderspielpause auf dem Programm.
In der neuen Ausgabe von "HERZERL mit JANKO" diskutieren Andreas Herzog und Marc Janko über das neue Format.
"Nicht das Gelbe vom Ei"
Herzog steht der verlängerten Länderspielpause kritisch gegenüber. "Vier Spiele in zweieinhalb Wochen sind mir zu viel. Ich bin der Meinung, dass ein Länderspiel immer etwas Besonderes sein muss“, erklärt der ehemalige ÖFB-Teamspieler.
Bei einer EM oder WM seien mehrere Partien innerhalb kurzer Zeit zwar selbstverständlich, bei einer Nations-League-Qualifikation sieht Herzog die Situation allerdings anders.
"Die Emotionen sind natürlich da, aber nicht so wie bei zwei Spielen in zwei Wochen, auf die man mehr hinfiebert“, so der 58-Jährige.
Das sieht Herzog kritisch: "Mir war das ehrlich gesagt zu viel." Auch für die Klubtrainer, die während der langen Länderspielpause auf ihre Spieler verzichten müssen, sei das „nicht das Gelbe vom Ei“.