Österreich
AUT
Kosovo
KOS
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Marie Therese Hobinger
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Sarah Puntigam
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Nicole Ojukwu
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Eileen Campbell
Teamchef Söndergaard: "Wir können noch besser spielen als heute"
Lars Söndergaard ist zwar zufrieden, glaubt aber, dass noch mehr geht. Die nächste Hürde auf dem Weg zum WM-Debüt ist Anfang Dezember die Schweiz.
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Die Teilnahme an der Fußball-WM 2027 in Brasilien ist für Österreichs Frauen-Nationalteam etwas näher gerückt.
Das Hinspiel in der ersten Playoff-Runde im Kosovo wurde erst spät mit 2:1 entschieden, umso früher sorgte Marie-Therese Höbinger im Rückspiel am Wiener Sport-Club-Platz für eine Entspannung der angespannten Nerven.
Nach sieben Spielminuten netzte die Liverpool-Legionärin zur Führung, schließlich feierte die ÖFB-Auswahl einen auch in der Höhe verdienten 4:0-Erfolg. Spielbericht >>>
"Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, das gibt uns Selbstvertrauen", meint die Torschützin zum 1:0 im ORF-Interview. Nachsatz: "Natürlich hätten wir mehr Chancen nutzen können."
Erst Chancenwucher, dann wird's deutlich
Von denen gab es vor 3.500 Zuschauer:innen zuhauf. Alleine vor der Pause hätte Höbinger selbst zwei Mal erhöhen können, auch Nicole Billa und Sarah Puntigam ließen ihre Möglichkeiten auf das 2:0 aus.
In der 65. Spielminute beschenkte sich Kapitänin Puntigam an ihrem 34. Geburtstag nicht nur selbst, als sie eine Flanke von Jennifer Klein per Kopf zum 2:0 verwertete. Damit war dieses Playoff-Duell endgültig entschieden.
In der Schlussphase legten Virginia Kirchberger-Prohaska und Eileen Campbell noch die ÖFB-Tore drei und vier nach.
Söndergaard sieht Potenzial zur Verbesserung
Teamchef Lars Söndergaard sah trotzdem noch Verbesserungspotenzial: "Ich finde, wir können noch besser spielen als heute. Wir haben am Schluss zum Glück mehr Ruhe ins Spiel gebracht und dadurch auch mehr Chancen und Tore herausgearbeitet."
Der Aufstieg tue gut, betont der Däne nach dem dritten Sieg im vierten Spiel seiner Ära. Mit Campbell eine der späteren Torschützinnen eingetauscht zu haben, freut ihn. "Wir haben einen breiten Kader, es ist schön, solche Spielerinnen einwechseln zu können."
Man hätte wieder zu alten Stärken zurückgefunden, meint Söndergaard. Eine davon sei das Pressing, das an diesem Abend augenscheinlich gut funktioniert hat. Immer wieder wurde den Kosovarinnen der Ball binnen kurzer Zeit wieder abgeluchst.
Die Schweiz wartet
In der zweiten Playoff-Runde wartet Anfang Dezember die Schweiz. Die Eidgenössinnen haben ihr Playoff-Duell gegen Israel nach 7:3- bzw. 2:0-Erfolgen deutlich für sich entschieden.
"Die Schweizerinnen haben extrem viel Qualität im Kader, da werden wir weniger Ballbesitz haben, da kommt es auf andere Qualitäten an", meint Kapitänin Puntigam.
Höbinger freut sich bereits auf die Spiele gegen die Schweiz. "Wir haben jetzt zwei K.o.-Spiele, da geht es darum, wer es mehr will und wer es auf den Platz bringt. Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind", sagt sie.
Söndergaard schätzt die Chancen auf 50:50 ein. "Es werden ganz andere Spiele", betont er. Die Schweiz habe viel Qualität im Mittelfeld und gute, junge Spielerinnen.
Glaube an das WM-Ticket
"Wir glauben an das WM-Ticket", sagt Puntigam. "Das ist unser großes Ziel, unser großer Traum. Dafür werden wir alles geben, nicht nur für uns, sondern für ganz Fußball-Österreich."
Setzt sich Österreich auch gegen die Schweiz durch, ist das WM-Debüt noch nicht unbedingt in der Tasche. Die sieben bestplatzierten Siegerinnnen der zweiten Playoff-Runde gemäß der Gesamtliga-Rangliste der Women's European Qualifiers 2026 haben ihr Ticket sicher.
Setzt sich jeweils das zu favorisierende Team in den acht Duellen der zweiten Runde durch, müssten die ÖFB-Frauen als schlechtester europäischer Playoff-Sieger im Februar 2027 noch ins interkontinentale WM-Playoff.