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WM-Vergabe 2030: ÖFB fordert kritische Auseinandersetzung

Vor allem der Aspekt des Klima- und Umweltschutzes soll laut Verbandschef Klaus Mitterdorfer hinterfragt werden.

WM-Vergabe 2030: ÖFB fordert kritische Auseinandersetzung Foto: © GEPA

Die von der FIFA-Spitze am Mittwoch beschlossene Austragung der WM 2030 in sechs Ländern auf drei Kontinenten hat auch den Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) unvorbereitet getroffen.

ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer begrüßt zwar die Idee, mit dem Turnier Länder und Kontinente verbinden zu wollen, er verweist gleichzeitig aber auf kritisch zu hinterfragende Aspekte des geplanten Turniers wie Klima- und Umweltschutz.

ÖFB Teil der "Football for the Goals"-Initiative

"Die Ankündigung ist für den ÖFB und mich zu diesem Zeitpunkt überraschend gekommen. Der Gedanke, durch die WM Länder und Kontinente miteinander zu verbinden und anlässlich des Jubiläums die Geschichte miteinzubeziehen, ist grundsätzlich natürlich positiv. Aber es gilt jetzt mehr denn je, der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung und Vorbildwirkung nachhaltig - auch unter dem Aspekt des Klima- und Umweltschutzes - gerecht zu werden", sagte Mitterdorfer.

Mit diesen Themen wolle und werde man sich kritisch auseinandersetzen. "Auch, weil der ÖFB Teil der 'Football for the Goals'-Initiative der Vereinten Nationen ist. Uns ist es jetzt auch wichtig, die genauen Konzepte und Details zu erfahren."

Das WM-Turnier soll mit einem Match in Uruguay eröffnet werden, zwei weitere Spiele folgen in Argentinien und Paraguay. Die restlichen 101 Partien werden in Marokko, Spanien und Portugal ausgetragen. Die Vergabe muss noch vom FIFA-Kongress bestätigt werden.

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