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NEWS
Unterstützung aus 22 Verbänden für FIFA-Boss Gianni Infantino
Die nationalen Verbände aus Asien und Afrika setzen bei der nächsten FIFA-Präsidentenwahl auf den Amtsinhaber. Das ist wenig überraschend:
Der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino hat im Machtkampf um die Zukunft des Fußball-Weltverbands die Unterstützung von arabischen Verbänden erhalten.
"Gianni Infantino hat in den vergangenen zehn Jahren die Einheit der weltweiten Fußball-Gemeinschaft gestärkt, den Fußball weiterentwickelt und seine globale Reichweite deutlich vergrößert", hieß es in einer Erklärung nach einer Sitzung der Union of Arab Football Associations (UAFA) im saudi-arabischen Dschidda.
Gute Beziehungen
Der UAFA gehören 22 nationale Verbände aus den Kontinentalverbänden aus Asien (AFC) und Afrika (CAF) an. Zu den Verbänden zählen unter anderem auch Katar und der übernächste WM-Gastgeber Saudi-Arabien.
Der Ausrichter der WM 2034 hatte seine Unterstützung Ende August noch mit einer zeitlichen Einschränkung ausgesprochen. In die Region pflegt Infantino traditionell gute Beziehungen.
Infantino war unter anderem nach einem Vorstoß zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren massiv unter Druck geraten, auch der Führungsstil des 56-Jährigen wird scharf kritisiert. Im März kommenden Jahres steht die Wahl zum FIFA-Präsidenten an. Infantino strebt eine weitere Amtszeit an, vor allem aus Europa sowie Nord- und Mittelamerika gibt es eine starke Opposition.
Einen Gegenkandidaten für die Wahl haben die Verbände aber noch nicht genannt.