Back in 2014, there was a man who was already aware of the irregularities involving Manchester City. That man now runs FIFA. The infamous Gianni Infantino, then UEFA General Secretary, abused his authority, shared confidential documents and, in short, outmanoeuvred the…
— Rui Pinto (@RuiPinto_FL) September 30, 2026
City-Finanzskandal: Insider belastet Infantino schwer
Der Finanzskandal um Manchester City zieht immer weitere Kreise. Als UEFA-Generalsekretär soll Gianni Infantino die Verstöße gedeckt haben.
Seitdem publik wurde, dass Manchester City in 115 Fällen gegen das Financial Fairplay verstoßen hat, wartet man vergeblich auf eine Stellungnahme der UEFA.
Wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte, will sich der Kontinentalverband vorerst nicht dazu äußern. Grund dafür könnten auch die Vorwürfe gegen den früheren Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino sein.
Infantino soll "die Ermittler ausmanövriert" haben
Rui Pinto, der Gründer von "Football Leaks", auf dessen Veröffentlichungen aus dem Jahr 2018 die Ermittlungen gegen Manchester City basieren, übte heftige Kritik an Infantino.
"Bereits im Jahr 2014 gab es einen Mann, der sich der Unregelmäßigkeiten rund um Manchester City bereits bewusst war. Der berüchtigte Gianni Infantino, damals Generalsekretär der UEFA, missbrauchte seine Autorität, gab vertrauliche Dokumente weiter und hat - kurz gesagt - die Ermittler ausmanövriert", schrieb Pinto bei "X".
Pinto mit klarer Kante gegen Infantino
Der heutige FIFA-Präsident soll, so der Vorwurf, alles in seiner Macht Stehende getan haben, "um sicherzustellen, dass sowohl Manchester City als auch PSG lediglich mit einer Geldstrafe belegt würden und so weiterführenden Untersuchungen entgingen, die zu einem Ausschluss aus der Champions League hätten führen können".
Auch die FIFA hat bisher nicht auf die Vorwürfe reagiert.
In Bezug auf seine neuerliche Kandidatur als FIFA-Präsident stellte Pinto unmissverständlich klar, dass Infantino auch aufgrund seiner mutmaßlichen Rolle in dieser Causa "keinen Platz in der Zukunft des Spiels" haben sollte.
Es gilt die Unschuldsvermutung.