So sieht die Verteilung ab der WM 2026 aus

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Die Zahl der europäischen Teilnehmer bei der ersten Mammut-WM 2026 wird von zuvor 13 auf 16 steigen. Das hat das FIFA-Council in Bahrain beschlossen.

Größter Gewinner ist Afrika, das sein Kontingent von fünf auf neun Teams fast verdoppeln kann. Asien erhält acht fixe WM-Plätze (bisher 4,5), Südamerika sowie CONCACAF (Nord-/Mittelamerika und Karibik) je sechs (bisher je 4,5) und Ozeanien einen fixen Startplatz (0,5).

Zwei weitere Teilnehmer werden bei einem Playoff-Turnier ermittelt.

Dieses Turnier findet im WM-Gastgeberland statt. Daran nehmen alle Konföderationen mit Ausnahme der UEFA teil. Der Startplatz für die Gastgeber wird aus dem Kontingent der jeweiligen Konföderation genommen.

Es kann sich noch ein möglicher WM-Gastgeber bewerben

Zugleich lehnte das Council eine sofortige an Bedingungen geknüpfte Vorvergabe der Endrunde an die gemeinsamen Bewerber USA, Kanada und Mexiko ab.

Andere Kandidaten sollen weitere drei Monate Zeit für eine mögliche Kandidatur bekommen, entschied die Regierung des Fußball-Weltverbands in Manama. Darüber muss noch der Kongress am Donnerstag abschließend entscheiden.

Das Amerika-Trio hatte beantragt, dass der Kongress das Bewerbungsverfahren noch weiter beschleunigt. So wollten die drei schon in Bahrain den Zuschlag erhalten, so dass sie nur noch zu einem späteren Zeitpunkt die Erfüllung von technischen Voraussetzungen hätten nachweisen müssen.

Nun kann ein anderer Anwärter binnen drei Monaten sein Interesse bekunden. Verbände aus Europa und Asien sind wegen der WM 2018 in Russland und 2022 in Katar ausgeschlossen. Allerdings ist derzeit kein weiterer Kandidat für die von 32 auf 48 Teams ausgeweitete Weltmeisterschaft in Sicht.

Weltfußballer-Gala ab sofort in London

Eine Änderung mit weit weniger Tragweite betrifft die Gala zur Kür des Weltfußballers. Die wurde vom Council von Zürich nach London verlegt. So wird die Zeremonie mit dem Titel "The Best FIFA Football Awards" dieses Jahr am 23. Oktober in der englischen Hauptstadt stattfinden.

Anfang diesen Jahres hatte die FIFA die erste Auflage ihrer eigenen Gala in der Stadt des Stammsitzes des Verbands veranstaltet.

Zuvor war die Ehrung mit dem Namen "Ballon d'Or" von der FIFA und dem französischen Magazin "France Football" ausgerichtet worden.

Parallel zur neuen FIFA-Gala vergibt "France Football" nun weiter den Goldenen Ball.

Textquelle: © APA

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