Nach "Garantien" - UEFA-Boykott vorerst vom Tisch
Die FIFA soll dem europäischen Verband das Verwerfen der Investorenpläne zugesichert haben.
Im wochenlangen Konflikt zwischen dem Weltfußballverband FIFA und der UEFA soll es nun zu einer leichten Annäherung gekommen sein.
Aufgrund der umstrittenen Investorenpläne der FIFA und Präsident Infantino hat der europäische Verband mit dem Boykott aller FIFA-Bewerbe gedroht. Laut dem Guardian soll die FIFA nun "konkrete Garantien" übermittelt haben, dass keine weiteren externen Investoren WM-Anteile erwerben können.
Verhältnis weiterhin angespannt
Als erstes großes betroffenes Event wäre die U20-WM der Frauen Anfang September gewesen. Allerdings soll diese planmäßig stattfinden. Auch die Veranstalter in Polen vermelden, dass es noch keine Informationen über den potenziellen Rückzug von Teams gibt.
Trotz der leichten Entspannung in diesem Konflikt fordert die UEFA den Rücktritt von Gianni Infantino. Am Donnerstag treffen sich die 55 europäischen Verbandschefs anlässlich der Auslosung der Champions-League-Ligaphase in Monaco. Im Rahmenprogramm zu diesem Event soll auch über die weitere Vorgangsweise in Bezug auf die FIFA diskutiert werden.