Neuer FIFA-Präsident? UEFA-Chef Ceferin steht nicht zur Verfügung
Der aktuelle UEFA-Boss möchte die Nachfolge von Infantino nicht antreten und erklärt in einem Podcast die Gründe dafür.
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin schließt eine Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten aus.
Der 58-Jährige hat sich nach dem gescheiterten Investoren-Deal in den vergangenen Wochen wiederholt kritisch gegenüber FIFA-Boss Gianni Infantino geäußert.
„Meine Glaubwürdigkeit ist weitaus größer, wenn ich kein Interesse an diesem Posten habe“, erklärt der Slowene im Podcast „The Rest Is Politics“.
FIFA-Wahlen im März 2027
Für die FIFA-Wahl nächstes Jahr sieht er zwei mögliche Szenarien:
„Die erste Möglichkeit ist, dass er erkennt, dass er nicht über die Unterstützung verfügt“, sagt Ceferin über Infantino. „Die andere Möglichkeit ist, dass er bei der Wahl antritt. In diesem Fall werden wir meiner Meinung nach einen Gegenkandidaten ins Rennen schicken. Wer das sein wird, weiß ich noch nicht.“
Ceferins Amtszeit als UEFA-Präsident endet 2027.
Möglicher Gegenkandidat aus Kanada
Die Wahl zum FIFA-Präsidenten findet im März 2027 in Rabat statt.
Neben einem europäischen Gegenkandidaten könnte nach übereinstimmenden Medienberichten auch CONCACAF-Präsident Victor Montagliani aus Kanada gegen Infantino antreten.