Klub-WM: Real Madrid auf Seiten der FIFA

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Die auf 24 Teilnehmer aufgeblasene Klub-Weltmeisterschaft: Die FIFA hat ein neues Reizthema auf die Agenda gebracht. Die europäischen Spitzenklubs haben mit den Plänen, die ab 2021 in Kraft treten sollen, wenig Freude - mit einer Ausnahme.

Real Madrid schlägt sich laut "L'Equipe" auf die Seite des Weltverbandes und blicke dem neuen Bewerb "mit Vorfreude" entgegen, wie es in Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle im Verein heißt.

Damit rudern die Madrilenen auch gegen die Vereinigung der europäischen Klubs, die ECA, die sich zuvor gegen die FIFA-Pläne gestellt hatte und versicherte, kein euroäpischer Top-Verein würde am neuen Turnier teilnehmen.

Bayern unter den Gegnern

Gegen die Stimmen der sieben europäischen Vertreter hatte FIFA-Chef Gianni Infantino am Freitag das neue Format der Klub-WM im Council des Weltverbands durchgedrückt. "Wir hoffen, dass alle großen Teams teilnehmen. Wir hatten positive und konstruktive Diskussionen und setzen diese fort", sagt Infantino.

Die Klub-WM soll vom 17. Juni bis 4. Juli 2021 stattfinden und den bisher als WM-Test stattfindenden Confederations Cup ersetzen. Europa bekam acht Startplätze zugesprochen, ohne Top-Teams wie Real, Manchester City oder Juventus Turin wäre das Turnier jedoch sinnlos.

Ursprünglich wollte die FIFA sogar zwölf europäische Teams dabei haben. Nach Protesten aus der Europäischen Fußball-Union (UEFA), die die Klub-WM als Konkurrenz zur Champions League sieht, wurde diese Zahl reduziert.

Die ECA als Zusammenschluss von 232 europäischen Vereinen hatte die FIFA-Pläne als "nicht akzeptabel" kritisiert. Ein Protestschreiben an den Weltverband soll auch der Alaba-Klub FC Bayern München unterzeichnet haben. Die UEFA unterstützte die Kritik der ECA und verwies auf die notwendige Ruhepause für die Profis im Sommer.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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