DFB steigt von Mercedes auf VW um

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Nach 45 Jahren endet die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und Mercedes.

Die weltmeisterliche Nationalmannschaft wird ab 2019 nicht mehr in Autos aus Stuttgart, sondern Wolfsburg kutschiert. Volkswagen bringt einen Deal mit dem DFB unter Dach und Fach und soll mit rund 25-30 Millionen Euro jährlich etwa das Fünffache von dem bezahlen, was die Schwaben überweisen. Die Vereinbarung läuft vorerst fünf Jahre.

"Die signifikante Steigerung der Einnahmen durch den neuen Vertrag gibt uns künftig als DFB mehr Spielraum, den vielfältigen Aufgaben des Verbands nachzukommen und die gemeinnützigen Zwecke noch nachhaltiger umzusetzen", meint DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Auch zum Abgasskandal, der den Volkswagen-Konzern aktuell vor allem finanziell belastet, hat Grindel ein Statement: "Auch wenn die Vorgänge nicht vergleichbar sind, eint den DFB und VW die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten."

Die Wolfsburger mussten erst ihre Ausgaben für das Sponsoring des VfL Wolfsburg und ihr Engagement im Motorsport überdenken, weil die Ausgaben für Kompensationszahlungen an Kunden in die Milliarden gehen.




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