Jordaniens Verbandspräsident wirft Infantino Korruption vor
Der Verbandspräsident berichtet nicht nur von einem unangenehmen Gespräch, auch Prämien von einem FIFA-Turnier würden der Nation noch fehlen.
Die Vorwürfe gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino reißen nicht ab, Jordaniens Verbandspräsident Prinz Ali bin al-Hussein beschuldigt ihn der "Erpressung".
"Während der Weltmeisterschaft wurde mir mündlich mitgeteilt, dass meine Unterstützung für Infantino (bei den Wahlen im März 2027) unserem Fußballverband erheblich helfen würde. Wir haben ihn vorher nicht unterstützt und werden es auch jetzt nicht tun, aber die ganze Situation ist Erpressung. Wir weigern uns, nachzugeben."
Prämien von Arabien-Pokal ausständig
Die Vorwürfe des Ex-FIFA-Vizepräsidenten Al-Hussein auf X (vormals Twitter) gehen noch weiter.
"Wir warten seit Dezember auf die Prämien für unsere Spieler im Zusammenhang mit dem Arabien-Pokal in Katar, einem FIFA-Turnier", bemerkte der jordanische Prinz.
"Das Geld, das unsere Mannschaft für das Erreichen des Finales erhalten sollte, wurde noch nicht ausgezahlt, während die FIFA gleichzeitig damit prahlt, wie viele Milliarden sie in Reserve hat." Jordanien war Österreichs Auftakt-WM-Gruppengegner, die ÖFB-Truppe siegte 3:1
Infantino sieht sich auch sonst zunehmend stärkerem Gegenwind ausgesetzt, nachdem er mit seinem Plan, Teile der kommerziellen Rechte an FIFA-Bewerben wie der WM an private Investoren zu verkaufen, gescheitert war.