Die große Afrika-Cup-Vorschau

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Am Samstag (14. Jänner) startet der 31- Afrika-Cup. Zum Auftakt trifft Gastgeber Gabun auf Turnier-Neuling Guinea-Bissau. Das Endspiel steigt am 5. Februar. Insgesamt stehen 32 Spiele auf dem Programm.

Titelverteidiger Elfenbeinküste geht als Favorit ins Turnier, doch auch der Senegal, Algerien, Kamerun, Ghana und Ägypten rechnen sich Chancen auf einen Triumph aus.

An der Qualifikation gescheitert sind unter anderem Nigeria, Angola und Südafrika.

Der Modus

Gespielt wird in vier Vierer-Gruppen. Zum Auftakt (14. Jänner, 17 Uhr) trifft Gastgeber Gabun auf den einzigen Turnier-Debütanten Guinea Bissau. Die letzten Gruppenspiele sind am 25. Jänner (20 Uhr). Die jeweils Ersten und Zweiten der Gruppen steigen auf. Am 28. und 29. Jänner stehen die Viertelfinali an, am 1. und 2. Februar gehen die Semifinale über die Bühne. Das Spiel um Platz drei findet am 4. Februar statt und am 5. Februar, um 20 Uhr, wird das Finale ausgetragen. In Österreich und Deutschland überträgt Eurosport die Spiele live.

Die Gruppen

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Gabun Algerien Elfenbeinküste Ghana
Burkina Faso Tunesien DR Kongo Mali
Kamerun Senegal Marokko Ägypten
Guinea-Bissau Zimbabwe Togo Uganda

Der Ausrichter

2012 hat Gabun gemeinsam mit Äquatorial-Guinea das Turnier ausgetragen, diesmal ist die Nation an der Westküste Zentralafrikas erstmals alleiniger Ausrichter des Turniers. Im französischsprachigen Land leben rund 1,5 Millionen Menschen - rund 700.000 davon in der Hauptstadt Libreville.

Die Spielstätten

Stadt Stadion Kapazität
Libreville Stade de l'Amitié 40.000
Franceville Stade de Franceville 22.000
Oyem Stade d'Oyem 20.000
Port Gentil Stade de Port-Gentil 20.000

Der Jüngste

Ismaila Sarr - 18 Jahre (25.2.1998)

Der Senegalese ist mit seinen 18 Jahren der jüngste Teilnehmer am Turnier. Im September 2016 hat der Linksaußen sein Länderspieldebüt gegeben. Seine Brötchen verdient das Talent in der Ligue 1 beim FC Metz, wo es regelmäßig zum Einsatz kommt - mal in der Startelf, mal von der Bank aus.

Der Älteste

Essam El Hadary - 43 Jahre (15.1.1973)

147 Länderspiele hat die Tormann-Legende, die während des Turniers ihren 44. Geburtstag feiert, schon auf dem Buckel. Sein Debüt gab El Hadary bereits 1996. 2012 hat Didier Drogba den Goalie mal als besten Gegenspieler, gegen den er je gespielt hat, bezeichnet. Das einzige Europa-Abenteuer des Ägypters war in der Saison 2008/09, als er beim FC Sion zwischen den Pfosten stand. Aktuell ist der Oldie in seiner Heimat bei Wadi Degla engagiert.

Der österreichische Vertreter

Samuel Tetteh (FC Liefering)

Der 20-jährige Angreifer der "Jung-Bullen" ist der einzige Teilnehmer, der bei einem österreichischen Verein unter Vertrag steht. Der Goalgetter ist im Sommer 2016 aus seiner Heimat Ghana nach Salzburg gekommen und hat in 20 Spielen in der Ersten Liga mit zehn Toren und fünf Assists auf sich aufmerksam machen können.

Die Superstars

Diese zehn Superstars wollen für Furore sorgen:

Pierre-Emerick Aubameyang (Gabun) - Stürmer bei Borussia Dortmund

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Andre Ayew (Ghana) - Offensivspieler bei West Ham United

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Abdul Rahman Baba (Ghana) - Linksverteidiger bei Schalke 04

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Mehdi Benatia (Marokko) - Innenverteidiger bei Juventus Turin

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Wilfried Bony (Elfenbeinküste) - Stürmer bei Stoke City

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Salomon Kalou (Elfenbeinküste) - Offensivspieler bei Hertha BSC

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Riyad Mahrez (Algerien) - Offensivspieler bei Leicester City

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Sadio Mane (Senegal) - Offensivspieler beim FC Liverpool

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Mohamed Salah (Ägypten) - Offensivpieler bei der AS Roma

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Islam Slimani (Algerien) - Stürmer bei Leicester City

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Die Men 2 Watch

Franck Kessie (Elfenbeinküste)

Kaum ein anderer Kicker aus der Serie A sorgt derzeit für so viele Begehrlichkeiten. Der zentrale Mittelfeldspieler von Atalanta Bergamo ist im Herbst so richtig in der Serie A angekommen und hat in 16 Spielen schon sechs Treffer erzielt. Im Team der Elfenbeinküste soll er den zurückgetretenen Yaya Toure ersetzen.

Marvelous Nakamba (Zimbabwe)

Nicht nur der Vorname ist fabelhaft, auch der Kicker selbst. Der 22-Jährige ist Stammspieler bei Vitesse Arnheim und wird auch schon vom HSV intensiv beobachtet. Nakamba ist eine richtige Kampfsau im Mittelfeld, und genau das, was Außenseiter Zimbabwe in der schweren Gruppe brauchen wird.

Keita Balde (Senegal)

Der Senegalese aus dem Barca-Nachwuchs zeigt in diesem Herbst konstant starke Leistungen für Lazio Rom und hat nach 16 Spielen schon acht Torbeteiligungen zu Buche stehen. In der Offensive des Senegal soll der 21-Jährige neben Sadio Mane für Gefahr sorgen.

Ihlas Bebou (Togo)

Die Abwehrspieler der zweiten deutschen Liga kennen den 22-jährigen Flügelspieler von Fortuna Düsseldorf nur zu gut - kein anderer Spieler hat so viele Dribblings erfolgreich abgeschlossen. Auf die Spielfreude Bebous baut auch der Togo.

Ramy Bensebaini (Algerien)

Im Sommer hat Stade Rennes den Innenverteidiger verpflichtet und der 21-Jährige hat sich auch prompt als Verstärkung herausgestellt. Kofball- sowie zweikampfstark und auch noch universell einsatzbar - er kann auch Linksverteidiger und Sechser spielen.

Die bisherigen Sieger

Nation Titel
Ägypten 7
Ghana, Kamerun 4
Nigeria 3
Elfenbeinküste, DR Kongo 2
Sambia, Tunesien, Sudan, Algerien, Marokko, Äthiopien, Südafrika, Kongo 1
Textquelle: © LAOLA1.at

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