SV Grödig in der Sackgasse?

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Punktgleich mit dem USK Anif an der Spitze der Regionalliga West - und trotzdem könnte die neue zweite Liga ohne den SV Grödig stattfinden.

Christian Haas sieht das aktuelle Budget nicht als ausreichend an, um konkurrenzfähig zu sein, und will sich darüber hinaus nicht mehr allein um die Aufstellung der Gelder kümmern.

"Stand heute werden wir nicht aufsteigen. Ein endgültiger Verzicht ist das aber noch nicht", sagt der Manager in den "Salzburger Nachrichten" über den status quo.

Am 1. Dezember werde wie gefordert eine Jahresbilanz vorgelegt, eine tatsächliche Aufstiegsentscheidung würde man Ende Jänner fällen. "Mit dem aktuellen Budget, das zum Großteil ich finanziere, würden wir in der Ersten Liga unten mitspielen, das macht für mich wenig Sinn", so Haas.

Macht Haas Schluss?

In den letzten Monaten seien Sponsoren verloren gegangen, die zwingend ersetzt werden müssten. "Seit 15 Jahren führe ich den Verein und habe viel Zeit und Geld in den Klub investiert. Das will ich einfach nicht mehr. Ich habe meinen Vorstandskollegen schon vor zwei Monaten gesagt, dass ich Grödig nicht mehr quasi allein finanzieren werde. Leider ist seither nicht viel passiert", klagt der 40-Jährige.

Sollte man wirklich auf den Aufstieg verzichten, "müsste man natürlich vieles hinterfragen. Das aktuelle Budget würde der Verein nicht halten können, man müsste sicher abspecken."

Wie Christian Haas weiter macht, hat er jedenfalls noch nicht entschieden: "Wir haben Anfang des nächsten Jahres eine Vorstandssitzung. Nach der werden wir sehen, wie es weitergeht. Ich bin in Zukunft aber sicher nicht mehr gewillt, die ganze Verantwortung allein zu tragen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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