Xaver Schlagers Kurzurlaub für volle Akkus

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51 Pflichtspiele hat er in der abgelaufenen Saison bestritten.

Das kann schon mal an die Substanz gehen. Offenbar ist dem aber nicht so, wenn man Xaver Schlager heißt. „Die zweite Saisonhälfte ist eigentlich relativ kurz, im Herbst sind es viel mehr Spiele“, winkt der 21-Jährige ab.

Auch seinen Ruf als Dauerläufer kann der Salzburg-Profi nicht so ganz nachvollziehen: „Ich laufe gar nicht so viel. Ich kenne ja meine Werte aus Salzburg, da ist Hannes Wolf weit vor mir. Wenn ich so viel laufen könnte, wäre ich zufrieden mit mir.“

Vor dem Start in die U21-EM 2019 in Italien und San Marino hat der Youngster noch zwei ausgezeichnete Länderspiele im A-Team bestritten. Die Zeit, um die Akkus dazwischen aufzuladen, war kurz.

Doch Schlager hat die zwei Tage für einen Kurzurlaub in Mallorca genutzt. „Mein Manager hat dort ein Haus“, verrät der Blondschopf.

Drei "Bullen" und ein Austrianer

Bereits voriges Jahr war er mit Konrad Laimer, Stefan Lainer und Austria-Goalie Patrick Pentz auf der spanischen Ferieninsel. Diesmal war das Quartett wiedervereint, wenngleich Pentz und Schlager nach zwei Tagen schon wieder die Heimreise antreten mussten.

"Diesmal sind wir am Meer gelegen und waren Klippenspringen"

„Es war entspannend und sehr wichtig für mich“, zieht er ein positives Fazit des Kurzurlaubs. „Wir genießen das immer sehr dort. Da wird nicht über Fußball geredet. Diesmal sind wir am Meer gelegen und waren Klippenspringen“, erzählt Schlager.

Noch offen ist, ob der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison in der Mozartstadt spielen wird. Vor allem Borussia Mönchengladbach, wo sein nunmehriger Ex-Coach Marco Rose künftig arbeitet, bemüht sich sehr um den achtfachen ÖFB-Teamspieler.

Keine Gedanken an einen Wechsel

Damit beschäftigt sich Schlager angeblich aber derzeit gar nicht: „Ich konzentriere mich auf den Fußball, nicht auf das, was sonst passiert. Ich schaue einfach, dass ich in den nächsten Tag reinlebe. Es geht um das Jetzt und Heute.“

Ein Klub-Wechsel will jedenfalls wohl überlegt sein: „Es muss alles passen. Es gibt viele Kriterien – die Vereinsstruktur, das Spielsystem, der Trainer. Darüber denkt doch jeder Fußballer nach, wenn er wechselt.“

Und dann wäre da noch der große Anreiz Königsklasse, den RB Salzburg bietet: „Als kleiner Bub träumt man von der Möglichkeit, Champions League zu spielen. Wir haben es mit Salzburg endlich geschafft.“

Doch zunächst gilt es eben einmal bei der U21-EM zu glänzen. Denn leer sind Schlagers Akkus noch lange nicht.

Textquelle: © LAOLA1.at

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