Talente-Ranking - Platz 50-41

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Das große ÖFB-Talente-Ranking - Plätze 50-41

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Das ÖFB-Team fährt zur EURO 2016, Endrunden-Teilnahmen der Nachwuchs-Nationalteams stehen praktisch an der Tagesordnung - die Zukunft des österreichischen Fußballs sieht rosig aus.

Doch wer sind die kommenden Stars? Wer wird in Zukunft im Nationalteam auflaufen?

LAOLA1 verschafft mit dem großen Talente-Ranking einen Überblick über die hoffnungsvollsten Youngster des ÖFB.

In die Wertung kamen alle aktuell noch U21-spielberichtigten Kicker, also ab Jahrgang 1994, bis zum aktuellen U16-Nationalteam, also Jahrgang 2000. Ins Ranking einbezogen wurde in erster Linie das Potenzial der jeweiligen Fußballer sowie die Entwicklung, die sie in den vergangenen Monaten genommen haben, und das Standing, das sie bei ihren Vereinen und innerhalb des ÖFB haben.

Den Anfang machen die Plätze 50-41, jeden Tag werden dann weitere zehn Spieler veröffentlicht.

50. Daniel Ripic

VfB Stuttgart II, Angriff, Jahrgang 1996

Schon als Schüler der SHS Spittal/Drau sorgte der Angreifer für Furore, als sein Team 2009 den Bewerb gewinnen konnte und Ripic sich zum Torschützenkönig kürte. Im selben Jahr wechselte er in den Nachwuchs der Salzburger, wo er sich in der Akademie rasch den Ruf erwarb, einer der besten Goalgetter seines Jahrgangs zu sein. 2014 folgte das Debüt in der Ersten Liga für den FC Liefering. Wegen Vertragsstreitigkeiten fand sich der nunmehr 19-Jährige im Frühjahr 2015 aber am Abstellgleis wieder. Im Sommer folgte der Wechsel zu den Amateuren des VfB Stuttgart, wo er in sechs Spielen zwei Treffer erzielen konnte. Den ÖFB hat der Kärntner bei der U17-EM und -WM sowie der U19-EM vertreten. Der Offensivmann wirkt mit seinem Spielstil oft ein wenig unkonventionell, besitzt aber ein großes Durchsetzungsvermögen und trifft regelmäßig.


49. Christoph Klarer

Rapid Wien, Abwehr, Jahrgang 2000

Klarer ist im Jänner 2011 von seinem Heimatklub SV Böheimkirchen zum SK Rapid gewechselt, damals zeigte auch das LAZ St. Pölten großes Interesse an dem jungen Mann. In Hütteldorf ist der Innenverteidiger mittlerweile in der U16 angekommen und auch deren Kapitän. Trotz seiner erst 15 Jahre ist der Abwehrspieler schon an die 1,90 Meter groß und dementsprechend kopfballstark. Der U16-Internationale verfügt zudem über eine gute Spieleröffnung und ist für einen Defensivakteur zudem ziemlich torgefährlich, wie vier Treffer in elf Partien in diesem Herbst eindrucksvoll unter Beweis stellen.


48. Aleksandar Skrbic

Rapid Wien, Abwehr, Jahrgang 1998

Der 17-Jährige spielt seit 2011 im Nachwuchs des SK Rapid, davor war er rund fünf Jahre lang – ebenfalls in Wien – für den Post SV aktiv. Der 17-Jährige wurde schon in der Vorsaison hin und wieder in der U18 des SCR eingesetzt. Skrbic gilt als zuverlässiger, robuster und zweikampfstarker Innenverteidiger, der im Nationalteam von Manfred Zsak (aktuell die ÖFB-U18) regelmäßig mit von der Partie ist.



47. Mathias Honsak

SV Ried (leihweise von RB Salzburg), Mittelfeld, Jahrgang 1996

Der in Essling aufgewachsene Wiener begann beim FAC mit dem Kicken und wechselte danach in den Nachwuchs der Wiener Austria, ehe er beim FC Stadlau anheuerte. Honsak war noch keine 18 Jahre alt, als ihn Stadlau in der Kampfmannschaft stürmen ließ. Red Bull wurde auf das Talent aufmerksam und verpflichtete es für den FC Liefering. Dort hat der nunmehr 19-Jährige seine Heimat wieder auf der linken Seite – wo er vom Verteidiger bis zum Flügelstürmer alles spielen kann – gefunden. Im Jänner 2016 wurde er an die SV Ried verliehen. Der 1,90 Meter große, ehemalige Nachwuchs-Teamspieler ist enorm schnell, technisch beschlagen und zudem kopfballstark.


46. Lukas Gugganig

FSV Frankfurt, Abwehr, Jahrgang 1995

Seit vergangenem Sommer darf sich der Kärntner ÖFB-Legionär nennen – er spielt in der zweiten deutschen Liga beim FSV Frankfurt, wo er überraschend sofort einen Stammplatz in der Innenverteidigung erkämpfte und über den gesamten Herbst hinweg gesetzt war. Auch in der ÖFB-U21 hat der 1,91-Meter-Hüne ein Fixleiberl. Der ehemalige Kapitän des FC Liefering, der auch ein Bundesliga-Spiel für RB Salzburg absolviert hat, ist ein staubtrockener Innenverteidiger, der in Zweikämpfen nichts anbrennen lässt, dem es aber wohl an der nötigen Schnelligkeit mangelt, um es ganz nach oben zu schaffen. Das große Plus des Blondschopfes: Er ist ein ausgewiesener Freistoßspezialist und somit immer für ein Tor gut.


45. Jan Heilmann

Rapid Wien, Abwehr, Jahrgang 1998

Der 17-Jährige hat für seinen weiteren Karriereweg einen großen Vorteil: Er ist Rechtsverteidiger – eine Position, auf der sich in Österreich nur wenige Talente tummeln. Heilmann ist zweifellos ein solches. Der Wiener ist 2007 von der Admira, für die er nur wenige Monate gespielt hat, zu Rapid gekommen. Im Mai 2015 war der Abwehrspieler bei der U17-EM in Bulgarien gesetzt und ist auch aus dem aktuellen U18-Nationalteam nicht wegzudenken.


44. Nikola Zivotic

Austria Wien, Angriff, Jahrgang 1996

Um den Flügelspieler, der sich links wohler fühlt, aber auch rechts gut zur Geltung kommt, ist es zuletzt ein wenig ruhig geworden – das hat damit zu tun, dass er wegen zwei schwerer Verletzungen fast ein ganzes Jahr pausieren musste. Das ändert aber nichts am großen Potenzial des 19-Jährigen, der schon mit 16 für die Amateure der Wiener Austria debütiert hat. Mittlerweile ist der ehemalige Nachwuchs-Teamspieler, der auch schon bei Post SV und Rapid gekickt hat, aber wieder bei vollen Kräften. Zivotic ist schnell, technisch richtig stark, hat einen ausgezeichneten Torriecher und darüber hinaus auch eine gute Einstellung zum Sport.


43. Fabian Markl

AKA Tirol, Abwehr, Jahrgang 2000

Der Abwehrspieler ist Kapitän der U16 in der Tiroler Akademie und hat trotz seiner defensiven Position auch schon zwei Saisontore auf dem Konto. Der 15-Jährige kommt ursprünglich aus dem Nachwuchs des SV Landeck und spielt aktuell im U16-Nationalteam von Hermann Stadler, wo er vornehmlich als Innenverteidiger eingesetzt wird. Markl ist pfeilschnell, überaus beweglich und zudem ein richtig guter Fußballer.


42. Valentino Müller

SCR Altach, Mittelfeld, Jahrgang 1999

Der 16-Jährige, der beim SV Ludesch angefangen hat, ist das größte Talent des SCR Altach. Seinen Alltag verbringt der Sechser in der U18 der Vorarlberger Akademie, die er regelmäßig als Kapitän aufs Feld führt. Die Trainings absolviert er aber bei den Bundesliga-Profis, für die er in den letzten beiden Runden der abgelaufenen Herbstsaison auch auf der Bank saß. Außerdem ist er Kapitän der U17-Nationalmannschaft von Andreas Heraf. Müller hat sich in der Vergangenheit übrigens gegen einige Angebote aus dem Ausland und für einen Verbleib in der Heimat entschieden.


41. Benjamin Ozegovic

Austria Wien, Tor, Jahrgang 1999

Heinz Lindner, Ivan Lucic, Daniel Bachmann, Osman Hadzikic,… - die Akademie der Wiener Austria bildet fast schon traditionell ausgezeichnete Tormann-Talente aus. Ozegovic ist der nächste, den man am Zettel haben muss. Der gebürtige Bosnier ist seit Dezember 2015 österreichischer Staatsbürger und somit ab sofort für den ÖFB einsatzberechtigt. Der 16-Jährige ist körperlich sehr stark und kann gut kicken. Einzig an der Einstellung soll es noch ein bisschen mangeln.


Zusammengestellt von Harald Prantl

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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