Teamchef-Debatte: Hickersberger übt Kritik

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Josef Hickersberger stärkt ÖFB-Teamchef Marcel Koller den Rücken.

"Aus seinen Aussagen höre ich keine Amtsmüdigkeit heraus. Wenn ein Trainer sechs Jahre bei einer Station ist, dann muss er viel Erfolg gehabt haben und über viel Qualität verfügen", so der 69-Jährige im "Kurier".

Eine Krise des ÖFB-Teams sieht er nicht: "Österreich hat eine Quali nicht geschafft in einer Gruppe, die auf dem Papier eine lösbare Aufgabe war. Aber deshalb gibt es keine Krise. Es ist schon genügend Klasse vorhanden. Das macht Hoffnung, dass es wieder aufwärts geht."

Hickersberger übt Kritik

Die aktuelle Debatte um den Schweizer versteht der Ex-Teamchef nicht. Viel mehr übt er Kritik an einem gewissen Teil der Anhänger.

"Jeder Fan schaut sich die Länderspiele an, alle wissen nach einem Match alles besser. Waren Leistung und Resultat schlecht, dann gibt es heftigen Gegenwind, weil sich die große Masse für das Team interessiert", so Hicke.

Nicht einmal als Rapid-Trainer sei dies so heftig.

Die Alaba-Diskussion

Die Positions-Diskussion um David Alaba sieht Hickersberger indes als "nachvollziehbar": "Er spielt das viele Jahre bei den Bayern, auf der Flanke mit Ribery. Im Team könnte er das mit Arnautovic spielen, mit dem er sich sehr gut versteht."

Wenn der 25-Jährige wie oft gemunkelt dies selbst nicht will, müsste man ihn überzeugen. Hickersberger: "Die Aufstellung macht immer noch der Teamchef. Auch die Mannschaft müsste deutlich Stellung beziehen. Da geht es um Kommunikation."

Textquelle: © LAOLA1.at

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