Endstand
3:1
1:0 , 2:1
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So erklärt der Israel-Trainer den Ausschluss seines Spielers

Sayed Abu Farkhi bekam in Linz eine höchst kuriose Gelb-Rote Karte. Das steckt dahinter:

So erklärt der Israel-Trainer den Ausschluss seines Spielers Foto: © GEPA

Dem ÖFB-Team ist ein erfolgreicher Auftakt in die UEFA Nations League gelungen.

Und das, so ehrlich muss man sein, auch dank Sayed Abu Farkhi. Der israelische Stürmer erzielte in Linz den zwischenzeitlichen Ausgleich für seine Mannschaft und jubelte danach mit der Eckfahne.

Schiedsrichter Georgi Kabakov griff hart durch und zeigte dem 20-Jährigen Gelb-Rot, nachdem er ihn kurz zuvor schon nach einem Gerangel mit Kevin Danso bei einer Ecke verwarnt hatte.

Das Unverständnis unter den israelischen Akteuren über den Ausschluss ihres Teamkollegen war unmittelbar danach auf dem Spielfeld riesig. Nach Spielende sieht es nicht anders aus.

"Er hat noch nie dafür Gelb bekommen"

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Abu Farkhi zieht die Eckfahne aus der Verankerung und sieht dafür Gelb
Foto: ©GEPA

Ran Ben Shimon, der israelische Trainer, erklärt: "Jedes Mal, wenn er ein Tor schießt, jubelt er genau so. Er hat noch nie dafür eine Gelbe Karte bekommen. Das ist seine Art, Tore zu bejubeln."

Welche Geste Abu Farkhi genau vollführte - vom Billard-Stoß bis zum Waffeneinsatz ist der Interpretationsspielraum groß - ist unklar. "Da müssen Sie ihn fragen", sagt Ben Shimon.

Er selber werfe sich vor, Abu Farkhi trotz des Wissens über den Torjubel nicht an diesem gehindert zu haben. "Er macht es immer wieder, es ist meine Schuld, dass ich es nicht gestoppt habe", so Ben Shimon.

Ausschluss zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt

Die Rote Karte sei zum "schlechtesten Moment im Fußball passiert: nach einem Tor. Du hast Selbstvertrauen, während das andere Team vielleicht Stress bekommt."

Insgesamt hätte Israel "viel mehr aus dem Spiel mitnehmen können", lautete Ben Shimons bitteres Fazit.

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