Wird Peter Schöttel Nachfolger von Ruttensteiner?

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Steht das Ende von Willi Ruttensteiner als ÖFB-Sportdirektor schon fest, bevor am Samstag in einer Präsidiumssitzung offiziell darüber debattiert wird?

Steht auch dessen Nachfolger bereits fest, noch bevor am Samstag offiziell darüber debattiert wird?

Wie die "Presse" erfahren hat, könnte Peter Schöttel das Erbe des Oberösterreichers antreten.

Als Spieler eine Rapid-Legende, fungierte er von 2003 bis 2006 als Sportdirektor und von 2011 bis 2013 als Trainer in Hütteldorf. Weitere Trainerstationen führten ihn nach Wiener Neustadt und Grödig.

Im Mai bestellte ihn Ruttensteiner zum Teamchef der U19-Auswahl des ÖFB, womit er seinen eigenen Nachfolger in den Fußballbund geholt haben könnte.

Kraetschmer weiß von nichts

Austria-Vorstand Markus Kraetschmer gehört als Bundesliga-Vertreter dem ÖFB-Präsidium an und will gegenüber der "Presse" nichts davon wissen, dass diese Personalrochade intern bereits beschlossene Sache sei: "Da wissen Sie mehr als ich, und ich bin Präsidiumsmitglied."

Generell erwartet er für Samstag das Setzen weiterer Schritte: "Wir müssen wissen, wie die Reise weitergeht. Ich glaube schon, dass es wichtig ist, am Samstag Grundsätzliches zu entscheiden."

Sollte Schöttel tatsächlich zum neuen Sportdirektor bestellt werden, wäre der 50-Jährige in der Folge für die Suche eines Nachfolgers von Teamchef Marcel Koller verantwortlich.

ÖFB-Kicker für Ruttensteiner

Namhafte ÖFB-Kicker erklärten sich in dieser Woche ausdrücklich solidarisch mit Ruttensteiner. Nach Marc Janko, der die ÖFB-Funktionäre ins Viser nahm, legte Marko Arnautovic am Mittwoch nach:

"Ruttensteiner ist 18 Jahre im ÖFB! Und in diesen 18 Jahren hat er viel für den österreichischen Fußball gemacht - nicht nur für das A-Nationalteam, sondern auch für die Jugend oder den Frauen-Fußball. Und wie man sieht: Man hat sich extrem entwickelt. Wir haben uns für die EURO qualifiziert, die Frauen sind bei der EM Dritte geworden, und keine Ahnung, wie oft Junioren-Nationalteams Qualifikationen geschafft haben. Und dann sitzen auf einmal zehn oder 15 Leute am Tisch und sagen: Das wird jetzt alles geändert, da werden jetzt neue Leute kommen, und die werden alles verändern. Aus meiner Sicht ist das ein großer Fehler!"




Textquelle: © LAOLA1.at

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