Windtner: "Hoffnungen ruhen auf Arnautovic"

 

Wie es sich bei einem EM-Spitzenspiel wie Niederlande gegen Österreich gehört, reiste eine große österreichische Delegation nach Amsterdam, um das ÖFB-Team zu unterstützen.

Auch ÖFB-Präsident Leo Windtner war vor Ort, musste aber nach dem Schlusspfiff im "ORF" eingestehen, dass die "Oranje" beim 2:0-Heimerfolg (Spielbericht >>>) eine Klasse besser waren. "Das muss man anerkennen! Es ist auch nicht ganz glücklich gelaufen mit dem Elfmeter nach zehn Minuten, gerade als wir ein bisschen in die Gänge gekommen sind. Wir haben nicht die kompakte Leistung abrufen können, die wir uns erhofft haben. Aber wir haben gewusst, wenn wir nach Amsterdam fahren, muss alles passen, damit wir etwas mitnehmen können."

Dass man bis zum Schluss um den Aufstieg ins Achtelfinale kämpfen will, war schon vor dem Turnier klar. Nun muss gegen die Ukraine ein Sieg her, um als Gruppenzweiter alles klar zu machen oder aber zumindest mit einem Punkt die Chance auf eines der vier Tickets für die besten Gruppendritten am Leben zu halten.

"Ich glaube, dass wir am Montag wieder unsere Leistung abrufen und dass wir diesen Punkt sicherlich machen können und auch werden. Weil die Mannschaft ist von diesem unbedingten Willen getragen. Wir haben die Entschlossenheit und das Zeug, um das packen zu können. Deshalb rechnen wir nicht im Vorfeld schon kalkulatorisch herum, sondern wollen es am Montag sicherstellen."

"Natürlich ruhen große Hoffnungen auf Arnautovic"

Obwohl Marko Arnautovic nicht auf dem Spielfeld mitwirken durfte, war der Tribünengast auch noch nach dem Spiel das Thema Nummer 1. Windtner ist sich sicher, dass sein Fehlen doch Einfluss auf die Partie hatte.

"Ich glaube nicht direkt, aber im Hinterkopf ist das sicher mit dabei. Denn eines war klar erkennbar: In der Phase nach der Halbzeit, wo wir stärker geworden sind, hätte uns der Impuls Marko Arnautovic insgesamt sehr gutgetan."

Deshalb hofft der ÖFB-Präsident, dass es Arnautovic am Montag allen beweisen will. "Natürlich ruhen große Hoffnungen auf Marko Arnautovic, weil wir haben heute sehr deutlich gesehen, was er uns bringen kann."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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