Kalajdzic fährt nicht des Essens wegen zur EM
Arnautovic äußerte sich zuletzt in der ORF-Sendung "Willkommen Österreich" wohlwollend über Kalajdzic. "So etwas motiviert umso mehr", erklärt der Deutschland-Legionär. "Er versucht jeden Tag, auf seine Art und Weise Freude und Qualität in die Mannschaft zu bringen. Es macht einfach Spaß, mit ihm in einem Team zu sein."
Bei allem Respekt vor Arnautovic rechnet Kalajdzic dennoch mit so manchem EM-Einsatz. "Mein Anspruch kann schon sein, dass ich das eine oder andere Mal von Anfang an spiele beziehungsweise spielen möchte, aber das will jeder hier. Es wäre auch ein Blödsinn, wenn du herkommst und nur wegen dem guten Essen hier bist. Du kommst, weil du spielen willst, weil du Österreich vertreten willst", betont der 23-Jährige.
Sollte Kalajdzic sein Land bei der EM erfolgreich vertreten, stünden ihm wohl die Türen zu noch größeren Klubs offen. "Doch damit spekuliere ich gar nicht. Ich mache nur meinen Job und habe Freude am Kicken. Wenn ich irgendetwas wüsste, wissen es die Medien meistens eh schon vor mir, also mache ich mir keine Gedanken", meint der Zwei-Meter-Stürmer.
Druck verspürt Kalajdzic nach eigenen Angaben keinen. "Für mich ist eine EM mehr ein Turnier, wo man Freude hat, wo Nationen Fußballfeste feiern."
Trimmel für einen möglichen Einsatz gerüstet
Etwas weniger Aussichten auf EM-Einsatzzeiten als Kalajdzic hat Christopher Trimmel, schließlich gilt Stefan Lainer in der Rolle des Rechtsverteidigers als gesetzt. Trotzdem fühlt sich Trimmel gerüstet, sollte Not am Mann sein.
"Ich kenne meine Position, doch im Fußball kann es schnell gehen. Bei Verletzungen oder Sperren muss man da sein. Mein Ziel ist es, dem Trainer zu zeigen, dass er jederzeit auf mich zurückgreifen kann", erklärt der Burgenländer. Als klassischer Reservist sieht sich Trimmel ohnehin nicht. "Von der Qualität her hat es sich jeder verdient zu spielen. Da geht es nur um Nuancen."
Für den 34-Jährigen gab es in den vergangenen Tagen mehrfach Grund zur Freude - zunächst wurde sein Vertrag bei Union Berlin um ein weiteres Jahr verlängert, dann sicherte er sich mit dem Hauptstadt-Klub das Ticket für die Conference-League-Qualifikation. Eine erfolgreiche EURO wäre die perfekte Draufgabe, deshalb ist die Vermeidung eines Lagerkollers das große Ziel.
Dabei helfen soll ein Mannschaftsraum im Teamhotel in Bad Tatzmannsdorf. Dort können die ÖFB-Kicker Karten oder Billard spielen. "Man ist sehr bemüht, dass man ein bisschen einen Ausgleich reinkriegt. Wenn man den ganzen Tag nur Fußball im Kopf hat, ist das auch nicht gut", meint Trimmel.
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Trimmel für einen möglichen Einsatz gerüstet
Etwas weniger Aussichten auf EM-Einsatzzeiten als Kalajdzic hat Christopher Trimmel, schließlich gilt Stefan Lainer in der Rolle des Rechtsverteidigers als gesetzt. Trotzdem fühlt sich Trimmel gerüstet, sollte Not am Mann sein.
"Ich kenne meine Position, doch im Fußball kann es schnell gehen. Bei Verletzungen oder Sperren muss man da sein. Mein Ziel ist es, dem Trainer zu zeigen, dass er jederzeit auf mich zurückgreifen kann", erklärt der Burgenländer. Als klassischer Reservist sieht sich Trimmel ohnehin nicht. "Von der Qualität her hat es sich jeder verdient zu spielen. Da geht es nur um Nuancen."
Für den 34-Jährigen gab es in den vergangenen Tagen mehrfach Grund zur Freude - zunächst wurde sein Vertrag bei Union Berlin um ein weiteres Jahr verlängert, dann sicherte er sich mit dem Hauptstadt-Klub das Ticket für die Conference-League-Qualifikation. Eine erfolgreiche EURO wäre die perfekte Draufgabe, deshalb ist die Vermeidung eines Lagerkollers das große Ziel.
Dabei helfen soll ein Mannschaftsraum im Teamhotel in Bad Tatzmannsdorf. Dort können die ÖFB-Kicker Karten oder Billard spielen. "Man ist sehr bemüht, dass man ein bisschen einen Ausgleich reinkriegt. Wenn man den ganzen Tag nur Fußball im Kopf hat, ist das auch nicht gut", meint Trimmel.