Martin Harnik sieht schwarz für ÖFB-Zukunft

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Die Kritik der Teamspieler an der Vorgehensweise des ÖFB reißt nicht ab.

In einem Interview mit "Sky" sagt Hannover-Legionär Martin Harnik: "Was sich daneben abspielt, ist sehr traurig und erinnert an alte Zeiten, in denen der ÖFB eine sehr kleine Rolle in Europas Fußball gespielt hat."

Der 68-fache Teamspieler (15 Tore) sieht für die nahe Zukunft schwarz: "Man hat das Gefühl, dass das (was aufgebaut wurde) einbricht bzw. eingerissen wird. Ich glaube, da kommen sehr schwierige Zeiten auf uns zu."

Der gebürtige Hamburger, der zuletzt wegen eines Fersensporns für die WM-Quali-Spiele gegen Serbien (3:2) und Moldawien (1:0) absagen musste, weist auf die so positive Entwicklung unter Marcel Koller hin.

"Wir waren mit ihm in den Top Ten der Weltrangliste, haben eine super EM-Quali gespielt und uns wirklich Respekt erarbeitet. Das habe ich vor allem in Deutschland gemerkt. In meinen Anfangsjahren im Team wurden wir sehr belächelt, im Grunde nicht ernst genommen, das hat sich gewandelt, nachdem man eine richtig gute Mannschaft aufgebaut hat.“

Auch die verpatzte WM-Quali sieht Harnik nicht als Grund, alles auf den Kopf zu stellen.

"Sportlich gab es Misserfolg, aber das Wort ist eigentlich zu hart, weil wir keine schlechte Qualifikation gespielt, aber leider zu wenige Punkte gesammelt haben."

Harnik weiter: "Spiele, die wir in der vorigen Quali gewonnen haben, haben wir dieses Mal verloren und deswegen sind wir nun mit 15 Punkten raus und hatten nicht 28 wie vor zwei Jahren."


Textquelle: © LAOLA1.at

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