Foda zu Neymars UFC-Sager: "Ganz normal gespielt"

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Die ÖFB-Kicker präsentierten sich genervt von Neymar und seinen Schauspieleinlagen, der brasilianische Superstar wiederum ortete beim 3:0-Sieg im Test gegen Österreich eher die Vorbereitung auf die US-Kampfsport-Liga UFC als auf die WM.

Auch wenn dies vermutlich als flotter Spruch gemeint war, wies der 222-Millionen-Euro-Kicker damit auf die Tritte hin, die er von den österreichischen Spielern abbekommen habe.

"Ich glaube, dass es nichts Außergewöhnliches war, was auf dem Spielfeld passiert ist", kann ÖFB-Teamchef Franco Foda dem UFC-Sager von Neymar nur wenig abgewinnen, "wir haben ganz normal gespielt und das erwartet ihn bei der WM auch."

VIDEO: Neymar zaubert gegen Österreich

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Nicht überhart gespielt

Diverse ÖFB-Spieler monierten, dass der 26-Jährige bei jeder Berührung zu Boden gegangen sei (Schöpf: "Das hat mit Fußball nicht viel zu tun"), beziehungsweise Schiedsrichter Viktor Kassai ihn schützen wollte und dieses Verhalten daher toleriert habe.

"Ich glaube, dass gerade meine Spieler nicht dafür bekannt sind, überhart zu spielen."

Franco Foda

"Wir wollten dem Gegner alles abverlangen, aggressiv spielen und ich glaube, dass gerade meine Spieler nicht dafür bekannt sind, überhart zu spielen. Das war ein ganz normales, internationales Freundschaftsspiel auf gutem Niveau - und das wird auch bei der WM der Fall sein", bekundet Foda.

Nicht unwahrscheinlich ist, dass Neymar mit solchen Aussagen schon potenziellen Attacken bei der WM vorbeugt und auch in Russland von den Referees geschützt werden möchte. Bei der Heim-WM 2014 schied der Führungsspieler der "Selecao" bekanntlich nach einer rüden Attacke verletzungsbedingt aus.

Andere Sichtweise wegen Verletzung?

Zudem bestritt der PSG-Star im Happel-Stadion sein erstes Spiel von Beginn an nach seinem im Februar erlittenen Mittelfußknochenbruch, weshalb Foda sich auch ein wenig in Neymar hineinversetzen kann:

"Man muss Neymar vielleicht auch ein Stück weit verstehen. Er hat eine schwierige Verletzung hinter sich über einige Monate. Da hat man dann in gewissen Situationen vielleicht eine andere Sichtweise."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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