Baumgartlinger: "Wir überraschen nicht mehr"

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Schon nach der Niederlage gegen Irland deutete Julian Baumgartlinger an, dass sich die Gegner inzwischen gut auf die Spielidee des Nationalteams eingestellt haben.

Einen Tag vor dem Slowakei-Match konkretisiert der ÖFB-Kapitän seine Diagnose, warum man dein eigenen Stil nicht mehr wie in der Vergangenheit durchbringt:

"Es ist relativ einfach: Wir überraschen nicht mehr. Wir können auch nicht mehr überraschen, weil wir uns auf ein relativ hohes Niveau herangespielt haben."

"Wir ziehen unseren Stil durch, was eine Konstanz vom Trainer-Team her zeigt und auch die Durchführung unseres System, das sich bewährt und in der EM-Qualifikation zum Erfolg geführt hat. Nur die Gegner bereiten sich auf uns vor. Das gehört auch zur modernen Spielanalyse und Vorbereitung dazu, dass der Gegner versucht, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen", so der Leverkusen-Legionär weiter.

"Eine neue Herausforderung"

Als Beispiel nennt Baumgartlinger die jüngsten beiden Niederlagen: "Die Iren haben das zum Beispiel versucht, und auch die Serben haben uns den Ball überlassen und versucht zu kontern, obwohl sie ein Heimspiel hatten."

So weit, so ungewöhnlich. Für den 28-Jährigen geht es jetzt darum, dieser Aufgabenstellung mit den richtigen Antworten zu begegnen: "Mit dieser Situation umzugehen und das dann auch in Erfolg umzumünzen, ist eine neue Herausforderung für uns. Das ist ein neues Plateau, auf dem wir angekommen sind. Wir werden das auch hinkriegen, dass wir das gemeinsam und ohne sofort in Hektik zu verfallen, anpacken und lösen - und zwar ohne alles auf den Kopf zu stellen. Das wäre der falsche Weg."

Am Sonntag habe man mannschaftsintern viel miteinander gesprochen und versucht, den jüngsten Negativlauf aufzuarbeiten. "Wir haben das sehr pragmatisch analysiert", erklärt der gebürtige Salzburger.

"Dürfen fußballerischen Weg nicht verlassen"

Baumgartlinger ist zuversichtlich, in Zukunft besser auf Maßnahmen des Kontrahenten reagieren zu können: "Wir müssen dahin kommen, dass wir auch gegen einen Gegner, der während des Spiels sein Spielsystem umstellt und sehr fleißig ist, trotzdem mehr Chancen zu kreieren und es noch mehr erzwingen. Wir werden genau den Weg weitergehen, wir dürfen den fußballerischen Weg nicht verlassen."

Gerade Irland hätte das rot-weiß-rote Spiel sehr effektiv gestört: "Sie waren über 90 Minuten extrem aggressiv und fleißig, das erlebt man so auch nicht oft. Sie haben uns wirklich kaum Raum zum Spielen, Laufen und Freistellen gegeben. Wir haben einen sehr engagierten Gegner vorgefunden."

Der Test gegen die Slowakei ist für den Spielführer "eine Chance". Drei Tage nach der Irland-Pleite habe man die Möglichkeit, die Dinge besser zu machen: "Wir wollen mit einem positiven Gefühl aus dem Länderspiel-Jahr gehen."

Peter Altmann


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