Herzog: "Kann Trottelaussagen nicht mehr hören"

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Für Andreas Herzog hat es letztendlich wieder nicht gereicht. Der Wiener hat es unter die letzten drei Teamchef-Kandidaten des ÖFB geschafft, letztendlich wurde ihm aber Franco Foda als Nachfolger für Marcel Koller vorgezogen.

"Schade, ich wäre wirklich gerne Teamchef unserer Nationalmannschaft geworden. Das ist schon etwas enttäuschend", schreibt der 49-Jährige in seiner Kolumne in der "Deichstube".

Foda wünsche er aber "wirklich alles Gute". "Er hat in den vergangenen Jahren gute Arbeit als Trainer in Österreich geleistet, er wird mit unserer Mannschaft Erfolg haben", so Herzog.

VIDEO: Franco Fodas erste Worte als Teamchef

(Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)


"Ich habe so viel erlebt"

Dass ihm immer wieder mangelnde Erfahrung attestiert wird, stößt dem ÖFB-Reakordteamspieler mittlerweile sauer auf: "Oft lese ich dann, dass ich nicht genügend Erfahrung als Trainer hätte. Diese Trottelaussagen kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören.

"Ich habe über 100 internationale Spiele als Cheftrainer gemacht. So viele Spiele haben viele Trainer nicht mal in der Bundesliga hinter sich. Ich habe so viel erlebt, ich könnte sofort eine Mannschaft übernehmen. Aber okay, ich muss das akzeptieren. Ich kann warten, bin aber auch für andere Sachen offen."

Dass Werder Bremen, das sich eben erst von Trainer Alexander Nouri getrennt hat, sein neuer Arbeitgeber wird, damit rechnet Herzog nicht: "Bei mir wird etwas anderes kommen, da bin ich optimistisch. Nur wird es leider nicht Werder sein. Keine Frage, bei Werder würde ich sofort als Trainer einsteigen, das ist ein ganz besonderer Verein für mich. Ich bin in den Medien schon oft als Kandidat gehandelt worden, aber es hat nie konkrete Gespräche gegeben. Deswegen rechne ich nicht damit, dass sich das diesmal ändern wird."

Textquelle: © LAOLA1.at

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