Beendet
3:5
1:1
,
0:0
,
0:0
Endstand 1:1
-
Johannes Eggestein
NEWS
Austria fliegt bei Uhlig-Debüt im Elferschießen aus dem Cup
Der Interimstrainer der Veilchen kommt in seinem ersten Spiel der Trendwende nahe, muss sich im Elferschießen aber doch den Hartbergern geschlagen geben.
Im Achtelfinale des UNIQA-ÖFB-Cups verliert die Wiener Austria im Elfmeterschießen gegen den TSV Hartberg mit 4:6.
Beim Debüt als Cheftrainer für Neo-Trainer Maximilian Uhlig zeigen dich die "Veilchen" in der Anfangsphase als aktivere und mutigere Mannschaft.
In den ersten 20 Minuten spielen fast ausschließlich die Hausherren. Die erste große Chance findet aber Hartberg vor. Der Hartberger Tormann Maric schlägt einen langen Ball und Hoffmann ist durch. Alleine vor Kos schiebt er den Ball aber links am Tor vorbei (18.).
Eggestein trifft für die Austria
Die Austria hat in der ersten halben Stunde viele Offensivaktionen und Eckbälle. Der erste, der gefährlich wird, führt auch zum Führungstreffer. Die Steirer können die Ecke klären, Müller macht sie noch einmal scharf und bedient Eggestein am 2. Pfosten. Der Stürmer lässt sich die Chance nicht nehmen und stellt auf 1:0 (27.).
In der Folge kippt die Partie. Hartberg wird aktiver, die Austria lässt sich hinten hineindrücken. Offensiv finden die Wiener quasi nicht mehr statt und die Steirer kommen öfter ins Angriffsdrittel.
So kommt es wie kommen muss. Kurz vor der Pause spielen Lukic und Hoffmann einen schönen Doppelpass, der die gesamte Austria-Defensive aushebelt. Für Lukic ist es dann ein Leichtes Kos im Tor zu bezwingen und auf 1:1 zu stellen (44.).
Zerfahrene 2. Halbzeit
In Halbzeit zwei ist das Spiel sehr umkämpft. Im Spielaufbau zeigen sich die beiden Mannschaften oft verunsichert. Viele Fehlpässe und falsche Laufwege sind keine Seltenheit.
Die größte Chance auf die Entscheidung hat Markovic. Nach einem Ballgewinn von Dragovic setzt Eggestein den ÖFB-Teamspieler im Strafraum ein, der verzieht aber aus knapp zehn Metern (73.). Weil auch Wustinger (75.) und Müller (84.) den Ball nicht im Tor unterbringen können, bleibt es nach 90 Minuten beim 1:1. Die Entscheidung muss in der Verlängerung fallen.
Nicht nach 90, nicht 120 Minuten...
In der ersten Hälfte der Verlängerung ist die Austria dem Tor näher als Hartberg. Die beste Chance hat Hettwer, der mit seinem Schuss vom Rande des Sechzehners nur die Oberkante der Querlatte trifft (99.). Im Gegenzug verfehlt Hartberg-Kicker Feldhofer die lange Ecke nur knapp (100.).
Nach dem letzten Seitenwechsel vergibt Markus die beste Chance der Oststeirer (113.), Boateng kann eine fast 100-prozentige Chance für die Veilchen ebenfalls nicht verwerten. Nach 120 Minuten steht es weiter 1:1, ein Elferschießen muss her.
Wustinger, Nnodim, und Taeseok Lee treffen für die Austria, für Hartberg sind Markus, Karner, Urrutia, Diarra und Spendlhofer erfolgreich. Weil Hartberg-Schlussmann Maric den Versuch von Müller parieren kann, siegen die Oststeirer mit 6:4 im Elfmeterschießen und steigen in das Viertelfinale des ÖFB-Cups auf.