Beendet
3:4
1:1 , 0:0 , 1:1
Endstand 2:2
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WSG wirft Wacker erst im Elfmeterschießen aus dem ÖFB-Cup

Im Tiroler Derby beweist der Zweitligist Moral, gleicht nach Rückständen zwei Mal aus. Im Shootout hat jedoch der Bundesligist die besseren Nerven.

WSG wirft Wacker erst im Elfmeterschießen aus dem ÖFB-Cup Foto: © GEPA

Die WSG Tirol geht im ÖFB-Cup-Achtelfinale als Derbysieger hervor.

Der Bundesligist eliminiert den FC Wacker Innsbruck mit 4:3 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten stand es 1:1, nach der Verlängerung 2:2.

Die Gäste kommen vor 16.071 Zusehern im Tivoli mit viel Elan in die Partie und erwischen dabei einen Blitzstart.

Nachdem Lukas Hinterseer bereits zuvor zweimal für Gefahr sorgt, gehen die Wattener in der fünften Minute in Führung. Michael Olakigbe bedient Husein Balic im Strafraum mit einer Flanke, der zum 1:0 einköpft.

Gstrein trifft sehenswert zum Ausgleich

Während der Bundesligist weiter hoch anläuft, kommen die Innsbrucker langsam in die Partie und nach etwas mehr als einer Viertelstunde zum Ausgleich.

Mouhamed Sy lässt einen Pass von Adrian Lechl in die Spitze durch, Luis Gstrein nimmt den Ball knapp außerhalb des Strafraums direkt und verwertet diesen sehenswert (16.).

Mit Fortdauer der Begegnung geht der WSG im Offensivspiel etwas die Ideen aus. Nikolai Baden Frederiksen (26.) und Marc Striednig (28.) sorgen nur aus der Distanz für Gefahr.

Auf der Gegenseite hat Lechl die große Chance auf den Führungstreffer, sein Kopfball nach Flanke von Köchl geht aber knapp über das Tor von Hamzic (30.)

WSG mit spätem Sturmlauf

Gastgeber kommen besser aus der Pause. Während die WSG weiterhin Ideen im Offensivspiel vermissen lassen, sorgen Matthew Evans (49.), Gstrein (58.) und Lechl (60.) für Gefahr.

Während Wacker über weite Teile der zweiten Halbzeit besser im Spiel ist, wacht der Bundesligist er spät auf: Baden Frederkisen prüft Juri Kirchmayr mit einem strammen Freistoß (76.), Oswald probiert es aus der Distanz (81.).

In den Schlussminuten bläst die WSG zum Sturmlauf: Der eingewechselte Murat Satin hat die Chance nach einem Stanglpass von Moritz Wels, Kirchmayr kann aber klären (83.). Wenige Augenblicke später geht ein Schuss Satins knapp über das Tor (84.).

Nachdem Wels auch noch aus spitzem Winkel am Fünfereck nur das Lattenkreuz trifft (87.), hat auch Wacker noch die Chance auf den Siegtreffer, Hamzic kann einen Schuss von Okan Yilmaz aus der Drehung aber parieren (88.).

Sabitzer entscheidet Spiel in der Verlängerung - doch nicht

Kurz nach Anpfiff zur Verlängerung hat die WSG die Chance auf die erneute Führung, Hinterseer kommt im Strafraum zum Schuss, Kirchmayr hält sein Team mit einer tollen Parade im Spiel (93.).

Aber auch Wacker kommt noch zu guten Möglichkeiten: Owusu prüft Hamzic aus der Distanz (94.), ein Kopfball von Kopp geht knapp am Tor vorbei (105.+2).

In der Schlussphase der Verlängerung fallen aber doch noch Tore: Wels scheitert noch an Kirchmayr, der eingewechselte Thomas Sabitzer drückt den Abstauber aber über die Linie (110.).

Nur sechs Minuten später kommen die Innsbrucker einmal mehr in die Partie zurück: Gabriele Biancheri schraubt sich nach einer Flanke von Christopher Weinzierl hoch und bringt Wacker mit seinem ersten Pflichtspieltreffer in die Partie zurück (116.).

Kurz vor dem Abpfiff der Verlängerung kommen die Wattener noch einmal gefährlich vor das Tor, Kirchmayr entschärft einen Schuss von Satin aber mit einer Glanzparade, der Nachschuss von Striednig geht knapp am Tor vorbei (120.).

Dramatisches Elfmeterschießen

Im Elfmeterschießen versagen gleich mehreren Spielern die Nerven.

Aufseiten der Innsbrucker vergeben zunächst Wibowo und Galle gegen Hamzic, der ihre Versuche parieren kann. Als sechster Schütze hat Owusu die Entscheidung am Fuß, trifft aber nur die Latte.

Bei der WSG scheitern Wels, Goiginger und Kubatta allesamt an Kirchmayr. Zum Helden des Abends wird schließlich WSG-Goalie Hamzic, der Weinzierls Elfmeter ins linke Eck erfolgreich pariert und dem Bundesligisten den Aufstieg sichert.

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