Austria zittert sich in 2. ÖFB-Cup-Runde

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Die Wiener Austria kommt in der ersten Runde des ÖFB-Cups mit einem Veilchen davon und zittert sich weiter. Der Rekord-Cupsieger setzt sich gegen Regionalligist ASK Ebreichsdorf nach torlosen 120 Minuten im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.

Nachdem Grünwald auf 4:3 stellt, schießt Vukajlovic über das Tor.

Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink spielt dabei fast 70 Minuten in Unterzahl, nachdem Spielmacher Raphael Holzhauser kurz vor der Pause mit Rot vom Platz fliegt (43.).

FAK findet zunächst kaum ins Spiel

Die in orange spielenden Veilchen fanden in der ersten Hälfte kaum ins Spiel und hatten keine nennenswerten Torchancen. Unmittelbar vor der Pause hatten die Wiener sogar Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Osman Hadzikic konnte einen Schuss des völlig frei stehenden Philipp Pomer gerade noch abwehren (43.). Gleich darauf kam es für den Vizemeister noch dicker. Raphael Holzhauser sah für eine Tätlichkeit die Rote Karte.

Nach der Pause drückten die Wiener aufs Tempo, Felipe Pires fand gleich nach Wiederbeginn die beste Austria-Chance vor. Sein Schuss ging aber über das Tor (47.) Ebreichsdorf verteidigte weiter kompakt und hatte auch in der zweiten Spielhälfte sogar die bessere Torchance. Erneut behielt Hadzikic bei einem Pomer-Schuss die Oberhand (70.).

Klasseunterschied erst in Verlängerung zu erahnen

Einen wirklichen Klasseunterschied konnte man am ehesten in der Verlängerung erahnen, in der die Hauptstädter der Entscheidung eindeutig näher waren.

Allerdings scheiterten sowohl der für die Verlängerung eingewechselte Christoph Monschein (101.) und Heiko Westermann (103.,105.) am hervorragenden Ebreichsdorf-Keeper Florian Pröglhof.

Im Elfmeterschießen behielten die Wiener die Oberhand. Neuzugang Westermann vergab zwar seinen Versuch. Es sollte für die Austria reichen, weil zwei Spieler der Niederösterreicher ebenfalls erfolglos blieben.

Damit machte die Austria erneut Überstunden in Ebreichsdorf. In der abgelaufenen Saison bezwang man den Regionalligisten im Achtelfinale in einem denkwürdigen Spiel 5:4 in der Verlängerung.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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