Rapid-Torhüter Strebinger betete vor Elfmeter

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Richard Strebinger stand beim 2:1-Heimerfolg im ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen die SV Ried unfreiwillig im Mittelpunkt.

Der SK-Rapid-Torhüter sorgte mit seinem Elfmeterfoul an Seifedin Chabbi dafür, dass die Rieder durch Julian Wiessmeier in Führung gingen.

Beim Strafstoß war er chancenlos, jedoch ruhiger als vor dem Elfmeter für Rapid, den Joelinton zum zwischenzeitlichen 1:1 verwandelte.

"Ich habe mich diesmal bekreuzigt vor dem Elfmeter, weil ich schon an Gott glaube. Ich weiß nicht, ob er beim Fußball unbedingt mithilft, aber das ist halt dann ein bisschen Aberglaube", erklärt Strebinger.

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Deutlich ruhiger beim Elfmeter gegen sich

Der 25-Jährige war angespannter als bei jenem Elfer, bei dem er selbst im Tor seinen Mann stehen musste.

"Da war ich deutlich ruhiger. Vorne ist ein Elfer immer ein Wahnsinn, weil man nur zuschauen und hoffen kann, dass der Ball reingeht. Überragend, dass er es gemacht hat", freute sich Strebinger über den Torjubel des Brasilianers, der den Weg zum Aufstieg ins Semifinale ebnete.

Die Anspannung war groß, auch für Strebinger. Deshalb bangte er vor dem Strafstoß um den Verbleib im ÖFB-Cup-Bewerb und schickte Stoßgebete gen Himmel, die scheinbar erhört wurden.

"Man muss einmal das Tor machen. Man muss einen Elfmeter in so einer Situation erst machen, Hut ab vor Joe. Einfach super, dass wir dann noch gewonnen haben", war Strebinger überglücklich.

Textquelle: © LAOLA1.at

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