Nach Deutschland-Pleite: Ex-Salzburger im Kreuzfeuer der Kritik
Beim DFB-Team konnte er seine starke Form nicht in Tore ummünzen. Das sorgt nun für Kritik.
Das zweite Spiel in der Ära Jürgen Klopp gegen Griechenland endete für Deutschland mit einer bitteren 0:1-Niederlage.
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Karim Adeyemi stand erneut in der Anfangsformation des DFB-Teams, ein Tor wollte dem Offensivspieler vom FC Barcelona aber wieder nicht gelingen. Während Jürgen Klopp meinte, die Mannschaft habe "nicht viel falsch gemacht", sah der ehemalige deutsche Nationalspieler Mario Basler das komplett anders.
Basler: "...dann verliert er die Nerven"
Besonders Karim Adeyemi geriet ins Kreuzfeuer der Kritik. "Bei Adeyemi ist es immer das Gleiche. Der macht ein ordentliches Spiel und fünf schlechtere. Es gibt doch Gründe, warum er bei Borussia Dortmund weg ist", sagte der Europameister von 1996 in seinem Podcast "Basler ballert".
Er mache "ein gutes Spiel, vielleicht mal zwei hintereinander, dann verliert er die Nerven. Auch gestern wieder. Das sind Dinge, die braucht man nicht", so der 57-Jährige.
Basler sieht in Adeyemi, der zwischen 2019 und 2022 für den FC Red Bull Salzburg aktiv war, keine stabile Säule für die Zukunft "Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes", meinte der ehemalige Bayern-Profi.
Auch die Leistungen einiger weiterer Akteure haben beim früheren Mittelfeldspieler Fragen aufgeworfen: "Ich weiß nicht, vielleicht sind einige Spieler einfach noch ein bisschen zu jung oder wie auch immer. Aber so die Hosen voll zu haben?"
Die abschließenden beiden Nations-League-Partien wird die zweite Garnitur des XXL-Kaders von Jürgen Klopp bestreiten. Damit hat Karim Adeyemi in diesem Lehrgang keine Chance mehr, Mario Basler von seinen Qualitäten zu überzeugen.