Sergio Ramos spielte im Finale verletzt weiter

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Real Madrid beschenkte sich früh im neuen Jahr mit dem Supercopa-Titel selbst.

Das Finale gegen Atletico Madrid war eine Nervenschlacht über 120 Minuten inklusive Roter Karte wegen einer Notbremse von Federico Valverde kurz vor Schluss, die laut Trainer Zinedine Zidane notwendig war, um das Spiel nicht zu verlieren, und einem spannenden Elfmeterschießen.

Einer erwies sich wieder einmal als besonders harter Hund: Sergio Ramos. Der Real-Kapitän spielte trotz einer zwischenzeitlich erlittenen Verletzung noch knapp eine Stunde durch und verwandelte dann sogar noch den spielentscheidenden Strafstoß.

Der Abwehrchef knickte mit dem rechten Fuß um und musste behandelt werden, eine Auswechslung wurde bereits angedacht. Doch der Innenverteidiger biss auf die Zähne - und könnte dies nun teuer bezahlen.

Denn nach Informationen der spanischen TV-Sendung "El Chiringuito" muss Real wohl zehn bis 15 Tage ohne den Captain auskommen, da dieser nach dem Spiel über Schmerzen klagte, weitere Untersuchungen jedoch noch ausstehen. Damit könnte der spanische Teamspieler in La Liga gegen den FC Sevilla und auch zum Start der Copa del Rey fehlen.

"Mein Knöchel ist etwas in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich hatte etwas Angst und mit der Zeit bekam ich immer mehr Schmerzen. Aber wenn so viel auf dem Spiel steht, dann verdrängt man das. Jetzt spüre ich es aber wieder", erklärte der 33-Jährige nach dem Schlusspfiff.

Für Ramos war es bereits der zehnte Titel unter Zinedine Zidane, insgesamt sogar der 21., womit er zusammen mit Marcelo (auch 21 Titel mit Real) zu den Real-Legenden Francisco Gento und Manolo Sanchis aufschließt.

Textquelle: © LAOLA1.at

Nach Elfmeterschießen: Real gewinnt Supercopa

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