Endstand
4:1
2:0 , 2:1
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Tätlichkeit? Sevilla tobt nach Real-Sieg über Schiedsrichter

Bei der 1:4-Niederlage des FC Sevilla am Sonntag gab es Diskussionen um eine mögliche Tätlichkeit von Arda Güler. Sevilla hadert nach dem Spiel mit der Schiedsrichterleistung.

Tätlichkeit? Sevilla tobt nach Real-Sieg über Schiedsrichter Foto: © IMAGO / AgenciaLOF

Der FC Sevilla muss sich am 9. Spieltag der LaLiga bei Real Madrid mit 1:4 geschlagen geben. Nach dem Spiel klagen Spieler und Trainer über eine nicht gegebene Rote Karte.

In der 23. Minute wird Arda Güler bei einem Konterversuch von Peque Fernandez zurückgehalten. Güler löst sich durch einen vermeintlichen Ellenbogenschlag gegen die Brust des Andalusiers.

Die Szene wird vom VAR nicht überprüft, der türkische Nationalspieler sieht nicht einmal Gelb.

"Ich denke, es war ein Angriff"

Gegenüber ""Movistar klagte Sevilla-Verteidiger Juan Iglesias über die Schiedsrichterleistung: "Ich denke, es war ein Angriff. Wir haben es in der Halbzeit gesehen."

Außerdem sei beim 2:0 von Mbappé im Vorfeld Robbie Ure von Ibrahima Konaté gefoult worden. Auch diese Szene sah sich der VAR nicht näher an.

Auch Trainer Luis Garcia zeigte sich auf der Presskonferenz nach dem Spiel empört: "Wir hätten ab der 25. Minute in Überzahl spielen müssen. Man hat uns um ein Spiel '10 gegen 11' gebracht".

Seitenhieb gegen Real Madrid

Auch eine Bemerkung zu Reals Beschwerden in der "Causa Negreira" (mehr Infos >>>), konnte sich der Sevilla-Trainer nicht verkneifen: "Ausgerechnet diejenigen, die sich am meisten beschweren, hätten eigentlich am wenigsten Grund dazu."

Güler erzielte dann sieben Minuten nach der Szene traumhaft das 1:0 für Real Madrid.

Nach einem guten Saisonstart war es die dritte Niederlage aus den letzten vier Spielen für Sevilla. Nur im Spiel gegen Levante und Ifeanyi Ndukwe konnte man ein 3:3 holen.

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