"Fall Negreira" - Real reicht Dokumente gegen Barça bei UEFA ein
Mit den Unterlagen wollen die "Königlichen" der UEFA bei den Ermittlungen unter die Arme greifen.
Seit 2023 ermittelt die UEFA im sogenannten "Fall Negreira".
Dabei wird dem FC Barcelona vorgeworfen, zwischen 2001 und 2018 mehrere Zahlungen an José María Enríquez Negreira geleistet zu haben. Negreira war zwischen 1993 und 2018 Vizepräsident des spanischen Schiedsrichterkomitees.
Nun hat sich auch Barças Erzrivale Real Madrid in die Ermittlungen eingeschaltet. Die "Königlichen" haben bei der UEFA umfangreiche Dokumente eingereicht, die die Ermittlungen unterstützen sollen. Laut Real beinhalten die Dokumente "Beweise zu Vorfällen außerordentlicher Schwere."
Auch Barcelona äußert sich
Die UEFA hat den Eingang der Unterlagen in einem Statement bestätigt: "Die UEFA kann bestätigen, dass sie von Real Madrid CF eine umfangreiche Anzahl von Dokumenten im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen gegen den FC Barcelona in der Angelegenheit um José María Enríquez Negreira, den ehemaligen Vizepräsidenten des Technischen Schiedsrichterausschusses des Königlich-Spanischen Fußballverbands (die sogenannte "Negreira-Affäre"), erhalten hat."
"Auch die Ethik- und Disziplinarinspektoren der UEFA haben diese neuesten Dokumente erhalten, die sie im Rahmen ihrer laufenden Prüfung auswerten werden", heißt es weiters.
Gleichzeitig hat sich auch der FC Barcelona in einem Statement zu Wort gemeldet: "Es obliegt den Ermittlern zu entscheiden, welche Maßnahmen sie – falls überhaupt – im Zusammenhang mit diesen Unterlagen für angemessen halten. Bis heute haben sie weder neue Anfragen an den FC Barcelona gerichtet noch die Beschwerde von Real Madrid an den Verein weitergeleitet. Sollten sie dies tun, wird der Verein entsprechend reagieren, wie er es bisher getan hat."