Real Madrid reist inkognito nach Katalonien

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Real Madrid wird die Auswärtsreise in das katalonische Girona nicht mit dem üblichen Mannschaftsbus antreten, sondern mit einem unscheinbareren Wagen.

Der Grund sind sicherheitstechnische Bedenken. Man macht sich Sorgen, dass der Mannschaftsbus der "Galácticos" von katalonischen Abspaltungs-Befürwortern attakiert werden könnte.

Spaniens Hauptstadt Madrid gilt als das Feindbild der Unabhängigkeits-Bewegung Kataloniens, zu der auch Star-Trainer Pep Guardiola zählt. Der Bruder des Manchester-City-Coaches, Pere Guardiola, ist für die Trainer-Geschicke des FC Girona zuständig.

In Girona begann zudem auch die politische Laufbahn von Kataloniens Regierungschef Carles Puidgemont, der dort einige Jahre den Titel des Bürgermeisters inne hatte.

Aufgrund der Brisanz dieser Begegnung, stand sogar eine Absage im Raum. Reals Chefcoach Zidane will sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen: "Wir haben Gerüchte darüber gehört, aber wir wollen spielen und wir glauben, dass einer Austragung nichts im Wege stehen wird. Die Sicherheitsmaßnahmen werden so gut wie immer sein"

Textquelle: © LAOLA1/APA

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